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Helmut Schepp und Egon Lepper ausgezeichnet

Artikel vom 15.03.2010 - 12.00 Uhr

Helmut Schepp und Egon Lepper ausgezeichnet

Reiskirchen (gal). Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Reiskirchen unter der Leitung von Otmar Scheld eröffnete die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gesamtgemeinde Reiskirchen im Bürgerhaus in Reiskirchen. Gemeindebrandinspektor (GBI) Uwe Seng beleuchtete einige der 158 Alarmierungen, die die insgesamt 219 Feuerwehrangehörigen (182 Männer und 37 Frauen) bewältigen mussten, wobei Reiskirchen mit 77 und Lindenstruth mit 23 Alarmierungen vorne lagen.
Helmut Schepp und Egon Lepper erhielten das Golde Brandschutzehrenzeichen am Bande. Außerdem wurden langjährige Aktive für 25-jä
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Helmut Schepp und Egon Lepper erhielten das Golde Brandschutzehrenzeichen am Bande. Außerdem wurden langjährige Aktive für 25-jähriges Engagement in Reiskirchener Feuerwehren geehrt. (Foto: gal)
Überwiegend handelte es sich um Hilfeleistung- und Brandeinsätze, gefolgt von Fehleinsätzen und Brandsicherheitsdiensten. Oftmals musste bei schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn geholfen werden, aber auch größere Brände waren zu bewältigen.

Für den Ortsteil Winnerod wird die Einsatzbereitschaft durch die FF Lindenstruth sichergestellt, für Bollnbach mit dem Wirberg ist die FF Saasen zuständig und die Sicherheit der Flugplatzsiedlung wird von der FF Ettingshausen gewährleistet.

Besucht wurden 76 Lehrgänge und Seminare auf Landkreisebene und der Hessischen Feuerwehrschule, wobei zusätzliche Dienst- und Ausbildungspläne auf den einzelnen Ortsteilen erstellt werden, nach denen die örtliche Ausbildung erfolgt. Zurzeit gibt es acht Feuerwehrangehörige, die ihren Dienst als »Freigestellte« in der Feuerwehr absolvieren. Anstelle des Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr kann man sich hier für sechs Monate bei der Feuerwehr verpflichten. Weiterhin gibt es eine Technische Einsatzleitung, zu der in Reiskirchen 20 Führungskräfte gehören, die von Bernd Debus betreut werden und die als Einrichtung der Behörden mit Sicherheitsaufgaben bei Großschadensereignissen für eine zielgerichtete Koordination aller Kräfte zuständig ist. In allen Einsatzabteilungen sind 19 Fahrzeuge in Betrieb. Als Meilensteine im Jahr 2009 bezeichnete Seng die Teilnahme aller Musikgruppen als erfolgreichste und größte Gruppe an den 10. Bundeswertungsspielen des Deutschen Feuerwehrverbandes in Celle, das Weihnachtskonzert des Blasorchesters, die erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen der Wettkampfgruppen aus Hattenrod und Ettingshausen mit dem Kreissieger Hattenrod, der auch am Landesentscheid teilnahmen und die erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen der Jugendfeuerwehr mit dem 2. Kreissieger der Gruppe aus Ettingshausen, die ebenfalls am Landesentscheid teilnahm.

Weitere Höhepunkte waren die Ganztagesausbildungen und der Ausbildungstag für Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen auf dem Gelände der Firma Enders, der Kooperationsvertrag mit einem Fitnessstudio, die Indienststellung eines HLF 20/12 sowie eines GW-L für die FF Reiskirchen, der Beginn der Baumaßnahmen an den Feuerwehrhäusern in Ettingshausen und Lindenstruth und die Fertigstellung des Hofes des Feuerwehrhauses in Reiskirchen. Abschließend dankte er allen Aktiven, den Führungskräften und Jugendfeuerwehrbetreuern und seinem scheidenden Stellvertreter Mario Binsch für den kein Nachfolger gewählt werden konnte, da keine Bewerbungen vorlagen. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Marcus Leopold überbrachte die Grüße von Landrätin Anita Schneider und machte deutlich, dass das Wort »Ehrenamt« langsam überstrapaziert werde und sich abnutze. Am Beispiel von vielen Ausbildungsstunden machte er deutlich, dass Dozenten Tausende von Euro für Vorträge und Ausbildung erhielten, die Feuerwehr dies aber alles umsonst mache. Auch werde nicht für die Feuerwehr investiert, sondern für die Bevölkerung, in deren Dienst sich die Feuerwehrleute stellen.

Bürgermeister Holger Sehrt stellte heraus, dass bei der Feuerwehr Menschen handelten, wenn Hilfe notwendig sei. Oftmals gebe es Einsätze mit hoher Eigengefahr und trotzdem sei die Einsatzbereitschaft das ganze Jahr gewährleistet, wobei das immer hoheitliche Aufgaben der Gemeinde seien, die hier erfüllt werden.

Den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr trug Gemeindejugendfeuerwehrwart Christoph Balser vor, der von 88 Jugendlichen, davon 69 Jungen und 19 Mädchen, berichtete und hervorhob, dass die Jugendfeuerwehr den Nachwuchs für die Einsatzabteilung sicherstelle, weitere wichtige gesellschaftliche und kulturelle Arbeit leiste und der Jugend zeige, was Gemeinsinn und Teamarbeit bedeute.



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Artikel vom 15.03.2010 - 12.00 Uhr
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