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Gebäudedächer in Reiskirchen für Photovoltaik prüfen

Artikel vom 05.09.2010 - 18.00 Uhr

Gebäudedächer in Reiskirchen für Photovoltaik prüfen

Reiskirchen (la). Der Reiskirchener Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Parlament einmütig, dem Antrag der Freien Wähler zuzustimmen, wonach der Gemeindevorstand prüfen soll, welche Dächer von Gebäuden für den Bau von Photovoltaikanlagen geeignet sind und inwieweit Bürgersolaranlagen errichtet werden können.
Gerhard Albach wies in der Begründung darauf hin, dass mit Photovoltaikanlagen der Bedeutung erneuerbaren Energiequellen Rechnung tragen würden. Außerdem zeige die Gemeinde damit eine Vorbildfunktion für ein nachhaltiges Wirtschaften.

Abzuwägen sei, ob die Gemeinde diese Bürgersolaranlagen allein betreiben oder auch eine Investorengemeinschaft sinnvoll sein könnte. Vorab zu berücksichtigen sei die Kosten- und Renditeschätzung. Bürgermeister Holger Sehrt wies auf die Sport- und Kulturhalle in Bersrod hin, die mit einer entsprechenden Anlage versehen sei. In die Erwägungen mit einbezogen habe man auch das Feuerwehrgerätehaus in Hattenrod und den Kindergarten »Spatzennest« in Reiskirchen.

In einem weiteren Antrag der Freien Wähler ging es um die Beauftragung des Gemeindevorstandes, zu prüfen, ob die Bodenbevorratung durch die Hessische Landgesellschaft (HLG) nicht schon vorzeitig vor Ablauf der Verträge abgelöst werden sollte. Nach den Worten von Gerhard Albach zahlt die Gemeinde an die HLG vertraglich festgelegte Beträge. Da jedoch abzusehen sei, dass einige Grundstücke nicht zu vermarkten sein würden und am Ende der Laufzeit wieder an die Gemeinde zurückfielen, sollte in Zeiten günstiger Zinsen geprüft werden, ob nicht schon jetzt die Verträge abgelöst werden und damit Geld gespart werden könne.

Eckhard Wagner (CDU) sprach die Überprüfung der bestehenden Vergaberichtlinien an und wünschte eine profihafte Vermarktung.

Nach den Worten von Bürgermeister Holger Sehrt ist die Angelegenheit kein Reiskirchener Problem, sondern betreffe auch die Baugebiete anderer Kommunen. Zu überlegen sei auch eine Kooperation mit Bauträgern. Einmütig wurde der FW-Antrag der Gemeindevertretung zur Verabschiedung empfohlen.

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Artikel vom 05.09.2010 - 18.00 Uhr
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