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Bei Fremdensitzung in Hattenrod blieb kein Auge trocken

Artikel vom 06.02.2012 - 16.50 Uhr

Bei Fremdensitzung in Hattenrod blieb kein Auge trocken

Reiskirchen (la). Nicht nur die Politik, auch der Karneval in Hattenrod hatte mit »Unsere Fassnacht kennt keine Krise, jetzt erst recht heißt die Devise« die bewegenden aktuellen Probleme benannt und unter diesem Motto am Samstagabend zur Fremdensitzung der Vereinsgemeinschaft ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

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Frau Rauscher (Sabine Münster, links) und der Schoppepetzer (Rolf Kinzebach).
Nach dem Einzug des Siebener-Rates unter der Leitung des Sitzungspräsidenten Michael Seipp-Wallwaey, wirbelte gleich die Minigarde aus Harbach mit Milena Fellenberg, Angie Bensberg, Lisa Scheld, Alicia Schäfer, Verena Ihle, Hannah Stein und Gloria Keil (Einstudierung: Carmen Seipp) über die Bühne und sorgte mit einem gelungenen Tanz für einen verheißungsvollen Auftakt.

Als »Frau Professorin« betrat Sabrina Doebler die Narrhalla. Sie hatte für alle Fälle immer das richtige Rezept. Eine besondere Augenweide ist immer wieder der Auftritt der »Flashlights, die sehnsüchtig erwartet wurden und ohne Zugaben die Bühne nicht verlassen durften.

»Frau Rauscher und der Schoppepetzer« (Sabine Münster, Rolf Kinzebach) priesen jeweils ihre bevorzugten Getränke an: »Lasst euch nicht lange lumpen, wir petzen einen Humpen« oder »Rauscher, Rauscher, nur ein Glas, dann macht das Leben wieder Spaß.« Danach gehörte die Bühne dem »Waldhof und dem jungen Chor«. Bärbel Kloppert, Irmi Etzelmüller, Carina Roth, Sonja Reidt, Tanja Uhl, Kerstin Richardt, Jana Richardt, Andrea Münster, Jasmin Eckhardt und Jarris Jennings heizten mit »Wenn nicht jetzt, wann dann?« die Stimmung im Saal weiter an.

+++ Fotostrecke von der Fremdensitzung in Hattenrod

Stephanie Damm (Martin) und Sabrina Doebler (Karl) begaben sich bei ihrer »Ortsdurchfahrt« auf eine Tour durch Hattenrod, bei der so mancher Hausbewohner genauer »durchleuchtet« wurde. Was die »Allroundfassenachterin« in derbem Platt dem Publikum servierte, musste Stephanie Katzer in bestem Hochdeutsch verständlich machen.
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Die »Flashlights« sorgten wieder für einen tänzerischen Höhepunkt. (Fotos: la)


Dann grüßten in der Halle, die sechs »Hattenröder Trauerschnalle«: Karin Maul, Sabine Münster, Helga Klein, Helga Renner, Gabi Erbes und »Swenja«, hinter der sich Swen Schlüter-Jäger verbarg. Sie waren zwar als »Klageweiber« gekommen, lösten aber immer wieder wahre Lachsalven aus und wurden mit großem Beifall bedacht. Der einen fehlte stets in der Weihnachtszeit das Gebiss, das zum Ausstechen der Plätzchen benötigt wurde, eine andere war sich sicher, dass in der italienischen Hauptstadt die Toilette »Römertopf« heißt. Besonders entgegenkommend fanden sie einen Geisterfahrer.



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Artikel vom 06.02.2012 - 16.50 Uhr
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