Arbeitstagung der »Zonta«-Frauen erstmals im Gießener Land
Gießen/Reiskirchen (srs). »Zonta« ist - seit 1919 - ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Vorrang hat das Ziel, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern.
»Zonta«-Konferenz in Winnerod: (v. l.) Dietlind Stürz, Wiltrud Walther, Christel Levedag, Dr. Barbara Watz und Regula Dannecker. (Foto: srs)
Bindend ist dabei der Grundsatz, dass »Zonta« überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral bleibt. »Zonta« - der Name ist der Symbolsprache der Sioux-Indianer entlehnt und bedeutet, ehrenhaft zu handeln sowie vertrauenswürdig und integer zu sein - ist in Clubs, Areas und Distrikte gegliedert. Die 120 deutschen Clubs sind sechs Areas zugeordnet - und Direktorin einer dieser ist seit Juni 2008 und noch bis Ende Mai 2010 Dietlind Stürz vom »Zonta«-Club Burg Staufenberg/Gießen. So kam's, dass erstmals eine Area-Konferenz, eine Arbeitstagung, im Gießener Land stattfand - am Wochenende im Golf-Club Winnerod bei Reiskirchen. Das Einzugsgebiet reicht von Bad Homburg bis Darmstadt, von Hanau bis Koblenz, umfasst aber auch Clubs aus dem Saarland und der tschechischen Hauptstadt Prag. Area-»Vize« Wiltrud Walther kommt aus Frankfurt, Schatzmeisterin Christel Levedag aus Bad Nauheim/Friedberg. Auf der Tagesordnung standen die Schulung der neuen Funktionsträgerinnen, die Festlegung der Ziele bis 2010 - neben der Unterstützung sozialer Projekte vermehrt die Förderung vor allem von Frauen unter Bildungs-, Kultur- und Gesundheitsaspekten - sowie die Bereitstellung von Geld für internationale Aufgaben, etwa zur Verhinderung von Mädchenhandel und Gewalt gegen Frauen.
Die neue Präsidentin des ZC Burg Staufenberg, Dr. Barbara Watz, hieß in Winnerod zudem Vertreterinnen aus dem District-Vorstand willkommen: Governor Regula Dannecker vom ZC Bern Ursa und Vize-Governor Anita Schnetzer-Spranger vom ZC Mainz. Neben der Arbeit blieb Zeit zur Pflege der freundschaftlichen Kontakte zwischen den Clubs der Area und zum Austausch über die Hilfestellung für Frauenprojekte. Immer unter dem Gesichtspunkt der eigenen Philosophie: Verbesserung des Status' der Frauen und damit Verbesserung der gesellschaftlichen Situation insgesamt.