Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Reiskirchen »

14 Freiwillige für Wieseckhalle in Lindenstruth

Artikel vom 12.03.2010 - 17.00 Uhr

14 Freiwillige für Wieseckhalle in Lindenstruth

Reiskirchen (gal). Die Dorferneuerung in Lindenstruth war auch Thema einer öffentlichen Ortsbeiratssitzung in der Gaststätte »Zur Traube«. Ortsvorsteher Gerhard Albach, der die Sitzung leitete, konnte neben dem Gremium auch etwa 40 Bürgerinnen und Bürger sowie Dr. Renate Buchenauer vom gleichnamigen Planungsbüro begrüßen.
Der Ortsbeirat befasste sich auch mit dem Haushaltssicherungskonzept und dem Haushaltsplan für das laufende und die folgenden Jahre und stimmte in beiden Punkten einstimmig für das vorgelegte Zahlenwerk.

Ortsvorsteher Albach gab vorab einige Erläuterungen und wies darauf hin, dass die Kommune durch das Wegbrechen der Einnahmen und die Steigerungen bei vielen Ausgaben zu schmerzhaften Einsparungen gezwungen werde. Dies mache nicht nur Steuer- und Beitragserhöhungen notwendig, sondern führe auch zu Einschränkungen bei den Ausgaben. Würden aber die Einnahmen- und Gebührenhaushalte nicht auf das von der Kommunalaufsicht geforderte Niveau angehoben und Ausgaben gekürzt, werde der Haushalt nicht genehmigt, und alle freiwilligen Leistungen könnten nicht ausgezahlt werden.

Uwe Weimer gab bekannt, dass vom 22. März bis 2. April in der Wieseckhalle die Heizungsanlage ausgetauscht wird, sodass den Nutzern der Halle keine Heizung und kein Warmwasser zur Verfügung stehen wird.

Dr. Buchenauer, die federführend für das Dorfentwicklungskonzept in Lindenstruth zuständig ist, gab einige Erläuterungen zu dem bisherigen Verlauf. Damit Zuschüsse für die Gemeinde zur Umgestaltung und das Betreiben der bisherigen Gaststätte »Beinhart« in der Wieseckhalle erhalten werden können, ist es notwendig, Personen zu finden, die dieses »Gemeindehaus« in Eigenverantwortung betreiben. Da die Gaststätte zum 30. Juni nicht mehr öffentlich betrieben wird, besteht jetzt die Möglichkeit, dass sich Interessenten finden, die diese Räume als Verein verwalten können, damit sie von der Allgemeinheit kostengünstig genutzt werden können.

Gerhard Albach betonte, dass weder eine Konkurrenz zu bestehenden Gaststätten entstehen und schon gar keine neue Gaststätte betrieben werden soll. Allein die Art der Nutzung der Räume entspreche überhaupt nicht dem Charakter einer Gastwirtschaft. Nach einigen Erläuterungen fanden sich 14 Personen, die das Projekt gemeinsam angehen wollen.

Für das weitere Verfahren der Dorferneuerung war noch ein begleitender Ausschuss zu bilden, der sich in unregelmäßigen Abständen treffen wird, um Details der umzusetzenden Planungen zu besprechen und zu beschließen. Auch hier waren 13 Männer und Frauen bereit, das Dorferneuerungsprogramm in den nächsten acht Jahren zu begleiten.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 12.03.2010 - 17.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang