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Zum Anbau an die Fahrzeughalle fehlt noch die Genehmigung

Artikel vom 04.03.2010 - 16.36 Uhr

Zum Anbau an die Fahrzeughalle fehlt noch die Genehmigung

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). Hätte die Hauptversammlung der Feuerwehr wenige Tage früher stattgefunden, Wehrführer Marcus Jung hätte auf ein ruhiges Einsatzjahr zurückblicken können. So aber hielt ein 42-stündiger Einsatz die Gruppe auf Trab.
Des einen Freud, des andern Leid: Wehrführer Marcus Jung übernimmt die Nachwuchsfeuerwehrleute Christian Bommersheim, Marcel Pen
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Des einen Freud, des andern Leid: Wehrführer Marcus Jung übernimmt die Nachwuchsfeuerwehrleute Christian Bommersheim, Marcel Penow, Lukas Dannewitz und Carlos Becker (v. l.) aus der Jugend- in die Einsatzabteilung. Rechts die Jugendwarte Niklas Pipperek und Marcel Kuhl (r.).
Die Schneeschmelze vom Bauernheimer Berg erzeugte Wassermassen, die weggepumpt werden mussten. Nur wenig später brauste Tief »Xynthia« über die Wetterau. Bürgermeister Bertin Bischofsberger zeigte sich deshalb auch voll des Lobes für die Mannschaft und revanchierte sich mit einem Fass Gerstensaft.

Dabei steht die Wehr auch so vor großen Herausforderungen. Ein gestrafftes Konzept für den Erweiterungsbau an die Fahrzeughalle liegt vor, was den Rathauschef optimistisch stimmte: »Wir hoffen, dass der Bauantrag schnell genehmigt wird, dann kann es losgehen.« Dazu steht der Feuerwehrverein in den Startlöchern für das 75-jährige Bestehen 2011. Vorsitzender Lars Kempf gab einen ersten Überblick der Veranstaltungen mit dem Kommers am 4. Juli und den Festtagen an Pfingsten.

Zudem herrscht Aufbruchstimmung bei Jugendarbeit und Nachwuchswerbung: Mit dem neuen Stellvertreter Niklas Pipperek hat sich Jugendwart Marcel Kuhl engagierte Verstärkung ins Boot geholt.

Positive Bilanzen zogen sich wie ein roter Faden durch die Vorstandsberichte. Die Einsatzabteilung verfügt über 36 Aktive, vier Jugendliche wurden übernommen. Dabei ist das Ausrücken im Ernstfall nur eine Seite der Medaille. Bei zehn Unterrichten und Übungen, Brandschutzdiensten, Ölspurbeseitigungen und Absperrmaßnahmen investierte die Einsatzabteilung viel Freizeit in die Sicherheit der Bevölkerung. Einziger Wermutstopfen: Eine Tauchpumpe könne man angesichts der aktuellen Einsätze gebrauchen. Gut liefen die Veranstaltungen; neue Ideen peppten Publikumsmagnete wie Vaddertag und Oktoberfest auf. Auch dem einst mausetoten Kerbfreitag mit Rockmusik wurde Leben eingehaucht.

Jugendwart Kuhl präsentierte den Nachwuchs als funktionierende und lebendige Gruppe, die 2009 über 150 Stunden in Feuerwehrtechnik, Spiel und Spaß investierte. Höhepunkt waren die Gemeinschaftsübungen im Blofelder Wald und in Beienheim; die 2010er Jugendübung wird vor heimischer Kulisse stattfinden. Dort sorgte im Oktober eine 27-Stunden-Dauer-Übung für Interesse. Auch berichtete Kuhl von Ausflügen nach Frankfurt und in den Europapark Rust.

Nach dem Lob der Kassenprüfer für Rechner Kai Kempf wurden die verbliebenen Punkte rasch abgehakt, schließlich wollten die von der Feuerwehr spendierten Leckereien verzehrt werden. (Foto: hh)

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Artikel vom 04.03.2010 - 16.36 Uhr
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