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Standortgarantie für Hassia

Artikel vom 09.02.2010 - 17.56 Uhr

Standortgarantie für Hassia

Ranstadt (dab). Die 178 Mitarbeiter der Hassia Verpackungsmaschinen GmbH können erst einmal aufatmen. Die Geschäftsführung der Oystar-Gruppe hat am Dienstag für die Tochtergesellschaft in Ranstadt eine Standort- und Beschäftigungsgarantie ausgesprochen.
Tom Graf
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Tom Graf
»Bis Ende 2011 können wir betriebsbedingte Kündigungen ausschließen«, teilte Tom Graf mit, der die Geschäfte der Oystar-Gruppe mit weltweit rund 2300 Mitarbeitern leitet. Dafür verzichten die Ranstädter teilweise auf ihr Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die Garantie sei ermöglicht worden durch eine Einigung mit den Banken über die Restrukturierung der Unternehmensgruppe, teilte Graf weiter mit. »Oystar steht nun finanziell auf einem soliden Fundament, um die Krise zu bewältigen«, gab er sich optimistisch. Die Oystar-Gruppe stehe als Ganzes mit einem Umsatzrückgang von rund 15 Prozent infolge der Wirtschaftskrise im Verhältnis zur übrigen deutschen Maschinenbaubranche vergleichsweise gut da. In der Tat ist der Umsatz des Maschinenbaus deutschland im Januar um 23,7 Prozent zurückgegangen. Dennoch hatte das Unternehmen umfassende Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, deren Auswirkungen sich laut Graf auch schon bei Oystar Hassia positiv bemerkbar machen. »Zudem hat sich die Auftragslage wieder verbessert, so dass bei Hassia 2010 wieder ein leichtes Wachstum erwartet wird.«

Die Einigung mit den Banken sieht Beiträge aller Beteiligten vor. Der Gesellschafter Odewald & Cie. stellt zusätzliches Eigenkapital von über 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die Banken stunden die Zins- und Tilgungszahlungen bis ins Jahr 2011 hinein. Und nicht zuletzt hat sich auch die Belegschaft in Ranstadt zu einem Beitrag bereit erklärt. Die 178 Mitarbeiter haben einer Verschiebung von Tariferhöhungen zugestimmt und verzichten auf Teile ihres Weihnachts- und Urlaubsgeldes. Zugleich will das Management auf Boni und Sonderzahlungen verzichten, heißt es. »Damit haben die Mitarbeiter entscheidend zur Restrukturierung unserer Unternehmensgruppe beigetragen«, betonte Graf. »In der gesamten Gruppe beläuft sich der Beitrag von Arbeitnehmern und Management auf einen zweistelligen Millionenbetrag.« (Foto: pv)

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Artikel vom 09.02.2010 - 17.56 Uhr
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