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Milch- und Käsestraße führt bald durch Wetterau

Artikel vom 10.12.2011 - 14.23 Uhr

Milch- und Käsestraße führt bald durch Wetterau

Ranstadt (rad). Im Sommer soll sie an den Start gehen, die Etappe der Hessischen Milch- und Käsestraße durch Wetterau und Main-Kinzig-Kreis. Einige Kooperationspartner aus der Region haben schon ihr Interesse bekundet.

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Petra Will und Dr. Frank Jäger präsentieren die Hessische Milch- und Käsestraße, die ab dem nächsten Frühsommer auch durch die Wetterau führen wird. (Foto: Dörschner)
Wenn Landwirte um die Mittagszeit zu einer Infoveranstaltung eingeladen werden, ist das so eine Sache. Auf dem Hof ist immer was zu tun, und so wunderten sich die Vertreter des Vereins der Landesvereinigung für Milch und Milcherzeugung, Geschäftsführer Dr. Frank Jäger und Projektkoordinatorin Petra Will, nicht besonders, dass sie ihre Präsentation der Hessischen Milch- und Käsestraße in Ranstadt nicht vor vollem Saal vornehmen konnten.



Die vierte Etappe, die zurzeit in Vorbereitung ist, wird für die Milch- und Käsestraße ab Mai einen Lückenschluss zwischen Nord- und Südhessen bilden; sie soll einmal durch ganz Hessen führen. Angesprochen bei der Suche nach Partnerbetrieben sind auf der einen Seite Milcherzeuger, die Verbrauchern die Produktion zeigen wollen oder die Milch direkt vermarkten. Sie sollten eine Hofmolkerei oder eine Hofkäserei betreiben oder auch Eis selbst herstellen. Außerdem ist an Betriebe gedacht, die ein Bauernhof-Café oder eine Jausestube betreiben. Auf der anderen Seite sind es Gastronomiebetriebe, die regionale Milch- und Käsespezialitäten bereits anbieten oder dies künftig tun wollen.

»Handkäs’ gehört zum Ebbelwoi und Käsewürfel zum Wein«, stellte eine Gastronomin aus Friedberg fest und berichtete, dass Kollegen, die Wein im Ausschank haben und dazu Käse anbieten, vielleicht nicht daran dächten, sich bei der Milch- und Käsestraße einzubringen. Dabei ist das Angebot, wie Petra Will zeigte, recht werbewirksam und dabei günstig zu haben. Für 25 Euro kommen landwirtschaftliche Betriebe und für 50 Euro Gastronomieunternehmen mit auf die Faltblätter und die Homepage. Darüber hinaus bekommen sie ein Schild mit dem Logo der Milch- und Käsestraße, mit dem sie auf ihr Unternehmen aufmerksam machen können.

Die Vertreter der heimischen Milchproduktion in Gedern und Konradsdorf waren sich schon einig, dass sie mitmachen werden. »Wer heute keine Zeit hatte«, erklärte Petra Will, »sich aber für eine Beteiligung an der Milch- und Käsestraße interessiert, kann sich an die Landesvereinigung wenden.« Bis zum Februar sollte die Anmeldung spätestens vorgenommen werden, denn die Produktion des Faltblatts muss dann beginnen, damit das Material bis zum Start im Mai vorliegt.



Telefonische Kontaktaufnahme zu Petra Will ist unter 0 61 72/71 06-2 91 möglich, E-Mails gehen an lv-milch@will-ffm.de , und weitere Infos gibt’s im Internet unter www.hessische-milch-und-kaesestrasse.de .

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Artikel vom 10.12.2011 - 14.23 Uhr
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