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K 198 wird saniert

Artikel vom 23.01.2010 - 13.00 Uhr

K 198 wird saniert

Ranstadt (pdw). Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird die K 198 zwischen der Kerngemeinde Ranstadt und dem Ortsteil Bellmuth ausgebaut. Landrat Joachim Arnold und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel haben am Freitag den Startschuss für den Ausbau der rund 2,5 Kilometer langen Strecke gegeben.
Landrat Joachim Arnold (3. v. r.) und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel mit Vertretern der Straßenbauverwaltung und des B
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Landrat Joachim Arnold (3. v. r.) und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel mit Vertretern der Straßenbauverwaltung und des Bauunternehmens beim ersten Spatenstich für die neue K 198. (Foto: pdw)
»Wer heute zwischen Bellmuth und Ranstadt fährt, wird durchgeschüttelt. Die Fahrbahn ist in einem schlechten Zustand, die Banketten durch den Begegnungsverkehr von Bussen, Lastkraftwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen in Mitleidenschaft gezogen«, begründet Arnold die nach seiner Meinung längst überfällige Baumaßnahme. Der Aufbau ist nicht frostsicher, hinzu kommen mehrere enge, teils unübersichtliche Kurven, die die Unfallgefahr auf der nur etwa 4,5 Meter breiten Straße erhöhen.

Während man sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit Ausbesserungen und Oberflächenbehandlungen geholfen hat, soll jetzt die grundhafte Erneuerung der Straße angegangen werden. Dazu wird der alte Fahrbahnaufbau komplett abgenommen, die neue Fahrbahn mit einem frostsicheren Aufbau von 70 Zentimetern statt bisher 40 Zentimeter versehen und um einen Meter, auf 5,5 Meter verbreitert. Zudem wird die Kurvenführung entschärft. Gleichzeitig wird auch im Anschluss an die freie Strecke die Ortsdurchfahrt Bellmuth erneuert.

Bürgermeisterin Cäcilia-Reichert Dietzel lobte bei dem Termin die engagierte Arbeit von Ortsvorsteher Gerhard Inderwies, der zum Teil mit den Grundstückseigentümern persönlich verhandelt hat, als es um den Grunderwerb ging. Die Gemeinde stellt in der Ortdurchfahrt bislang nicht vorhandene Gehwege her. Die Fahrbahnbreite beträgt dort dann 6,10 Meter.

Die Bauarbeiten können aufgrund der Sicherheitsvorschriften der Bauberufsgenossenschaft nur unter Vollsperrung der Strecke für den überörtlichen Verkehr durchgeführt werden (ab Montag). Um den Anliegerverkehr besser zu ermöglichen, wird die Maßnahme in drei Bauabschnitte, die Ortsdurchfahrt in zwei Bauabschnitte unterteilt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Dezember andauern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp drei Millionen Euro.



Auf der Buslinie FB-18 ist ab Montag wegen der Bauarbeiten ein Baustellenfahrplan gültig, der bereits im Fahrplanbuch Wetteraukreis 2010 veröffentlicht wurde. Darauf weist die VGO jetzt hin. Durch die Vollsperrung verkehrt die Linie FB-18 nicht mehr über Bellmuth und Bobenhausen.

Für die Orte Bellmuth und Bobenhausen ist ein gesonderter Schulverkehr eingerichtet. Um die Beförderung der Bürger der beiden Orte sicherzustellen, ist ein Bedarfsverkehr in Fomr eines Anruf-Linien-Taxis eingerichtet. Das bedeutet, dass die im Fahrplan aufgeführten Fahrten nur nach telefonischer Anmeldung stattfinden.

Kontaktdaten und Fahrpläne sind in Internet abrufbar unter www.vgo.de

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Artikel vom 23.01.2010 - 13.00 Uhr
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