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»Show 2010« der Gesamtschule Lumdatal

Artikel vom 06.03.2010 - 04.00 Uhr

»Show 2010« der Gesamtschule Lumdatal

Rabenau/Allendorf/Lumda (age). Das Wort Gesamtschule wird im Lumdatal gelebt - zu dieser Feststellung kann man kommen, wenn man am Donnerstag Abend die zweieinhalbstündige »Show 2010« in der bis auf den letzten Platz gefüllten Londorfer Lumdatalhalle miterlebte.
»No No Never« - Petra Karmann und Inga Köhler brachten mit männlicher Unterstützung den Texas-Lightning-Song auf die Bühne
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»No No Never« - Petra Karmann und Inga Köhler brachten mit männlicher Unterstützung den Texas-Lightning-Song auf die Bühne
Da steckte sehr viel Emotion in jedem einzelnen der insgesamt 28 Auftritte, gepaart mit viel Talent und professionellem Arrangement.

Seit Beginn des Schuljahres liefen die Proben für die große Show, die alle zwei Jahre stattfindet und vom Förderverein der Gesamtschule Lumdatal getragen wird. Bei der sechsten Auflage waren unter der Federführung von Petra Karmann und Harald Kraehe wiederum rund 200 Darsteller involviert. Unterstützt von professionellen Licht- und Tontechnikern, brachten sie in rund zweieinhalb Stunden beachtliche 28 Darbietungen auf die insgsamt drei Bühnen. Und: mit Werbung, Regie, Maske, Kostümen, Bühnentechnik, Programmablauf und Logistik waren im Rahmen eines Projekts im Musikunterricht der Klasse 10c mit Peter Karmann erarbeitet worden. Diese Teamarbeit kann ohne Zweifel nur mit einer Eins mit Sternchen bewertet werden.

Peter Karmann gab gleich zu Beginn mit der Schulband die richtige Schlagzahl vor, wurde bei »Money For Nothing« stimmlich von Katharina Schuster unterstützt. Petra Karmann übernahm das musikalische Staffelholz zusammen mit den »Singschnäbeln 5«, die einen Allesimada-Kanon sowie »Fly Like An Eagle« und »Lass die Tiere in Ruh« gefühlvoll und präzise zugleich intonierten. Danach tanzten »Jump Style« wie die Stars. Nadja Nachtigall und Inga Jung gaben Lindsay Lohans »Ultimate« ihre Stimme, bevor das Schwarzlicht-Ensemble um Thorsten Hall mit dem Mief-Lied quasi eine weitere optische Duftmarke setzte, der noch weitere folgen sollten. Die Schulband - diesmal mit Inga Jung und Lisa Marie Krause an den Mikrofonen - brachte den Oasis-Klassiker »Half The World Away«, bevor die »Chorwürmer« erstmals in das musikalische Geschehen eingriffen. Auf der Hauptbühne folgte ein erster optischer Höhepunkt: »Schattenland« aus dem »König der Löwen« - präsentiert von »Musical Dance« und Annika Amend am Mikrofon. Vortrefflicher Gesang - ob mit Lisa Marie Krause, Katharina Schuster und Inga Jung bei »Fire« von den Pointer Sisters oder Paul Till mit »Dani California« von den Red Hot Chili Peppers - sollte als »roter Faden« die weitere Show bestimmen. Musik mit »Instrumenten« aus der Küche machten dagegen drei Lehrer mit ihrer Kochshow der besonderen Art: Torsten Dall, Daniel Miller und Peter Karmann hatten das richtige Rezept gefunden und konnten nur mit einer Zugabe die Bühne wieder verlassen.

Nach einer Pause ging es zunächst in großer Besetzung weiter: »Black Magic Woman« von Carlos Santana spielte die Schulband zusammen mit »Musik aktiv« - Nils Henning Groß als Solo-Gitarrist gab einen ersten Einblick in seine beachtliche Spielfertigkeit, den er später mit »Last Horizon« von Brian May noch einmal zu verdeutlichen wusste. Ebenfalls auf höchstem Niveau bewegte sich Annika Amend: erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit, Sangesfreude und Präzision sie den Carol-King Klassiker »Hardrock Café« zum Publikum brachte.

Danach hatten die »Singschnäbel 6« ihren großen Auftritt, unter anderem mit dem vierstimmigen Kanon »Shoobeedooah« und »The Lion Sleeps Tonight«. Die Musikklasse 5c wusste dagegen mit viel Bewegung zu gefallen: sie brachten einen spanischen Kobold-Tanz auf die Bretter. Wiederum mit Gesang überzeugten: Marie Krause mit »Real Gone« von Sheryl Crow, Annika Amend mit »Bitch« von Meredith Brooks und die »Chorwürmer«, bei denen Paul Till »Can You Feel The Love Tonight« in der Solo-Partie sang. Es folgte ein Michael-Jackson-Medley von »Musical Dance«, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre tänzerischen Qualitäten zeigten.

Dann aber hatte mehr oder weniger die Lehrerschaft das letzte Wort bzw. das Mikrofon. Norbert Stasch steuerte als Freddy Quinn im Schlauchboot durch das Publikum und flehte: »Junge, komm bald wieder, Schulleiter Klaus Dieter Gimbel sang mit Larissa Junghanns alias Roy Black und Anita »Schön ist, es auf der Welt zu sein«. Petra Karmann und Inga Köhler brachten schließlich mit männlicher Unterstützung den Texas-Lightning-Song »No No Never« auf die Bühne. Das Finale dann eher ruhig: »Gute Nacht, Freunde« aus der Feder von Reinhard May wurde von Klaus Neumann zusammen mit den »Chorwürmern« angestimmt und ließen eine Veranstaltung ausklingen, auf die die Schule mit Recht stolz sein kann.

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Artikel vom 06.03.2010 - 04.00 Uhr
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