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Pachtvertrag zum Rabenauer Energiepark unterzeichnet

Artikel vom 23.12.2011 - 22.00 Uhr

Pachtvertrag zum Rabenauer Energiepark unterzeichnet

Rabenau (rüg/pm). Der Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Rabenau und der Projektgesellschaft bezüglich des Energie- und Ressourcenparks Rabenau ist unterzeichnet. Beide Seiten werteten dies als deutliches Zeichen zur Förderung und Nutzung der erneuerbaren Energien.

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Pachtvertrag unterschrieben: (von links) Andreas Hübl (Erster Beigeordneter), Dr. Claus M. Brodersen (Geschäftsführer der WPRI GmbH & Co KG) und Bürgermeister Kurt Hillgärtner. (Foto: pm)
Somit könne es im neuen Jahr »mit großen Schritten Richtung Zukunft gehen – ein weiterer Meilenstein für den Windpark auf dem ehemaligen Gelände des Nato-Tanklagers ist erfüllt«, unterstrichen die Vertragspartner.

»Die Gemeinde Rabenau hat die Zeichen der Zeit erkannt und zeigt Verantwortung für die Gemeinschaft und den Klimaschutz«, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Nach dem Motto »In erneuerbare Energien investieren – Zukunft und Chancen vor Ort sichern« plant die Gemeinde Rabenau seit Monaten einen Energie- und Ressourcenpark.

Vor allem Bürgermeister Kurt Hillgärtner hatte sich immer wieder für dieses »zukunftsweisende Projekt« stark gemacht. »Hier haben die Bürgerinnen und Bürger in der Rabenau die Möglichkeit, etwas für die Zukunft der Energieversorgung zu tun«, erklärte der Bürgermeister. »Gleichzeitig haben Sie durch eine Investition in das Projekt die Chance auf eine langfristige und stabile Rendite.« Vor dem Hintergrund, dass bis zum Jahr 2020 der Kohlendioxidausstoß in Deutschland um 40 Prozent gesenkt werden soll, setze die Gemeinde Rabenau mit dem geplanten Energie- und Ressourcenpark jetzt schon Zeichen.

Um das erste Projekt auf dem Areal des ehemaligen Nato-Tanklagers, einen Windpark, entstehen zu lassen, werden nach der Unterzeichnung des Pachtvertrags derzeit die nächsten Schritte für die Bürgerbeteiligung geklärt. Hier ist eine Beteiligung »im Korridor von mindestens 5000 bis zu 50 000 Euro für Erwachsene vorgesehen. Ab dem kommenden Jahr können dann die Bürger »in ihren Park investieren und damit eine Vorreiterrolle in Sachen nachhaltiger Energieproduktion aus eigener Region einnehmen.« Die gesamte Umsetzung der Windkraftanlagen ist noch im Jahr 2012 vorgesehen.

Installiert werden sollen sechs Windkraftanlagen, die pro Jahr rund 44 Millionen Kilowatt- Stunden Strom liefern sollen. Die Windräder würden eine Höhe von 120 Metern, die Rotoren einen Durchmesser von 112 bis 114 Metern haben. Mit dem erzeugten Strom könnten etwa 20 000 Haushalte versorgt werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf gut 30 Millionen Euro.

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Artikel vom 23.12.2011 - 22.00 Uhr
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