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Nächtliches Großfeuer in Allertshausen

Artikel vom 08.03.2010 - 04.00 Uhr

Nächtliches Großfeuer in Allertshausen

Rabenau (no/ti/bf). Im Wochenendgebiet oberhalb des Allertshäuser Friedhofs ist in der Nacht zum Sonntag ein Privathaus bis auf die Mauern niedergebrannt. Die erfahrenen Einsatzkräfte unter den 90 alarmierten Feuerwehrleuten schätzten den Gesamtschaden deutlich im sechsstelligen Euro-Bereich.
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Zur Ursache gab es nur Spekulationen; Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden, da in diesem Viertel schon öfters gezündelt worden sei. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Neben etwa 90 Floriansjüngern war gegen 1.20 Uhr auch der Rettungsdienst alarmiert worden, da man keine Kenntnis darüber hatte, ob sich im Wohnhaus Menschen befinden, und da sich zudem der Einsatz überaus gefährlich gestaltete. Vor Ort waren die Feuerwehrleute aus Allertshausen, Londorf, Odenhausen / Lumda, Geilshausen, Rüddingshausen, Allendorf, Nordeck/ Winnen, Climbach, Grünberg, Lollar und Beuern.

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Nun haben Brandermittler das Haus - Grundfläche etwa zwölf mal acht Meter - unter die Lupe zu nehmen. Die zunächst bis 9 Uhr eingesetzten Feuerwehrleute hatten um 13 Uhr und auch am Sonntagnachmittag erneut zum Nachlöschen ausrücken mussten.

Ihr großes Problem: Löschwasserleitungen mussten über mehrere hundert Meter Strecke verlegt werden, was zur nächtlichen Stunde viel Kraft und Zeit kostete - von der körperlich schwer zusetzenden Kälte ganz zu schweigen. Wegen der langen Zuleitung waren dann auch Tanklöschfahrzeuge - darunter jenes aus Grünberg - nachalarmiert worden.

Einer der Feuerwehrleute sagte zudem gegenüber der »Gießener Allgemeinen Zeitung«, die Löscharbeiten hätten sich mit der Zeit so gefährlich für die Einsatzkräfte gestaltet, dass diese den Innenangriff hätten abbrechen müssen.

Ein Großfeuer in Allertshausen verlangte den insgesamt etwa 90 Feuerwehrleuten bis weit in den Sonntag hinein alles ab. Die Ursa
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Ein Großfeuer in Allertshausen verlangte den insgesamt etwa 90 Feuerwehrleuten bis weit in den Sonntag hinein alles ab. Die Ursache ist bislang unbekannt. (Fotos: bf)
Ein Feuerwehrmann wurde von einem Holzbalken getroffen, zwei weitere vom Feuer überrannt, so dass sie von ihren Kameraden befreit werden mussten.

Schwierigkeiten bereitete zudem die Gebäude-Isolierung: Die Brandschützer mussten versuchten, diesem Baumaterial von außen Herr zu werden. Ein Baggerfahrer wurde zur Einsatzstelle geholt, um die Dachhaut zu lösen.

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Artikel vom 08.03.2010 - 04.00 Uhr
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