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In Londorf Atmosphäre beinahe wie im Fernsehgarten

Artikel vom 21.08.2012 - 08.00 Uhr

In Londorf Atmosphäre beinahe wie im Fernsehgarten

Rabenau (vh). Dem ZDF-Fernsehgarten Konkurrenz machen: Das wollten die AWO-Rabenau und der Verkehrsverein Rabenau am Sonntag mit ihrer Matinee im Londorfer Burggarten. Denkt man zurück an den Dauerregen des Vorjahres, dann gestaltete sich die Wetterlage diesmal zum 50-Jährigen des Verkehrsvereins optimal.

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Musikalisches Highlight im Burggarten: Die Hot Jazz Company. (Foto: vh)
Eitel Sonnenschein, der unter schattigen Bäumen gut auszuhalten war, und im Hintergrund der Springbrunnen: Da meinte Ingo Lich, Ortsvorsteher in Londorf und stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsvereins, man könne mit dem Fernsehgarten wohl ganz gut mithalten.

Auf dem Programm mit rund 60 Gästen standen der geschichtliche Rückblick von Ute Wießner als Vorsitzender des Jubiläumsvereins, Ehrungen langjähriger Mitglieder, variantenreicher Jazz mit der Hot Jazz Company, Rüddingshäuser Mundart von und mit dem Duo Margot Kraft und Ingrid Zahrt und eine Scheckübergabe der Sparkassenstiftung Grünberg.

Die Musiker in der Dixieland-Besetzung (mit Banjo) sind eine sogenannte »Telefonband« aus dem mittelhessischen Raum, deren Besetzung ständig wechselt. Diesmal hatte Hans Beck (Trompete, Gesang) aus Geilshausen die Leitung. Jazz-Haudegen wie Posaunist Adolf Klapproth (Marburg) sind schon lange im Geschäft und können ihren Part aus dem Effeff. Beispiele für die beswingte Musik waren »Nineteen Nineteen Rag«, »The World is waiting for the Sunrise« oder »Blueberry Hill«.
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Ehrungen: (von links) zweiter Vorsitzender Ingo Lich, Waldemar Engel (1964), Karl-Heinz Göbel (50 Jahre), Vorsitzende Ute Wiessner, Reinhold Göbel (1963), Bürgermeister Kurt Hillgärtner und Karl-Eberhard Pfeiff (1964). (Fotos: vh)


Mit Wortwitz und Humor brachten Kraft und Zahrt den Unterschied von Hochdeutsch und Dialekt dem Publikum nahe. Zwei Sketche sorgten für Lacher. Bürgermeister Kurt Hillgärtner nannte den Burggarten ein »Paradies der Stille« und machte deutlich: Die Matinee sei nur der Anfang der Rabenauer »Kulturtage« der nächsten Wochen (Kulturforum und Michaelismarkt in Londorf, Benefizkonzert auf Hofgut Odenhausen, Kartoffelfest in Rüddingshausen).

Bei aller Organisation der jährlichen Matinee durch AWO und Verkehrsverein sei ein Zuschuss der Sparkassenstiftung immer noch notwendig. Ines Schöne von der Sparkassenstiftung Grünberg überreichte Albert Schäfer vom AWO-Vorstand einen Scheck in Höhe von 300 Euro und betonte die hohe soziale Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit dieses Vereins.



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