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Großes Angebot und Sonnenschein lockten viel Gäste an

Artikel vom 14.09.2008 - 22.04 Uhr

Großes Angebot und Sonnenschein lockten viel Gäste an

Rabenau (vh). Ob die Londorfer über besonders guten Kontakt zum Wettergott verfügen, das ist nicht bekannt, aber den Verlauf des 20. Michaelismarktes betrachtend, könnte diese Spekulation doch nahe liegen.
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Denn am Freitagnachmittag, während der Bekanntmachung des Marktes auf den Straßen der Rabenauer Ortsteile, sowie abends zur Markteröffnung im Festzelt auf dem alten Schulhof nieselte es herbstlich kühl. Etwaige Befürchtungen seitens der Veranstalter, dass ausgerechnet im Londorfer Jubiläumsjahr (diesen Sommer feierte man 1250 Jahre Ortsbestehen) und immerhin beim 20. Michaelismarkt der neuen Zeitrechnung die Gäste ausblieben, erwiesen sich als unbegründet. Dafür gab es ein bisschen Herbstwind und dazu ein angenehmes Spätsommerwetter.

Zu seinem 20. Bestehen nach seiner Neugründung 1989 wurde der Londorfer Michaelismarkt vom Rahmenprogramm her etwas umfangreicher als üblich gestaltet. Wie stets präsentierte sich das Krämermarktangebot entlang der für den Verkehr gesperrten Marburger Straße und im Bereich des alten Schulhofs vielfältig. Üblich ist ebenso, dass die jährliche Ausstellung des Rabenauer Kunstforums im Bürgersaal am Marktsonntag endet und während der drei Markttage letztmals ihr Pforten öffnet. Zusätzlich in diesem Jahr und vielleicht auch fernerhin: Ausstellungstage in den Galerieräumen des im Sommer neu eröffneten Ateliers »Blaufelder«, Öffnungszeiten im Museum der Rabenau auf dem alten Schulhof mit Besichtigung der Schau »Londorf in den letzten 50 Jahren« sowie der historischen Schulklassenbilder, Öffnungszeit am Sonntag im »Dom der Rabenau« mit einer Führung durch Karl Eberhard Pfeiff, den Vorsitzenden des Verkehrsvereins Rabenau, Öffnungszeiten in der katholischen Pfarrkirche St. Franziskus sowie Öffnungszeiten im Burggarten.

Allerdings waren die Mitglieder des Aquarianertreffs Rabenau und Olaf Buchner aus Nieder-Gemünden mit seiner Terraristikausstellung (exotische Spinnen und Echsen) diesmal ohne Raum, da ihr angestammter Platz gerade für das neue Jugendzentrum eingerichtet wird. An einer künftigen Lösung für dieses Problems werde aber bereits gearbeitet, war zu erfahren.

Marktwächter Armin Brück konnte man wie bereits zum Stehenden Festzug während der 1250-Jahr-Feier überall antreffen, und er dirigierte einmal auch kurz den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Rüddingshausen, der zur Eröffnung des Markttreibens am Samstag nach 13 Uhr spielte. Den traditionellen ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen im Festzelt gestalteten Diakon Markus Müller und Pfarrer Frank Paulmann - gesanglich unterstützt vom Männerchor »Concordia« Rüddingshausen. Fazit: Guter bis sehr guter Marktbesuch am Wochenende.

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Artikel vom 14.09.2008 - 22.04 Uhr
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