Rabenau (pm/ik). Auch im zehnten Jahr ihres Bestehens zeigt die Musikgruppe »GosPop« keinerlei musikalische Ermüdungserscheinungen. Im Gegenteil: Die Sänger und Musiker der weit über die Region hinaus bekannten und beliebten Gospel-Rock-Pop-Formation aus der Rabenau freuen sich schon mächtig auf die bevorstehenden Saison-Höhepunkte.
»GosPop« treten am 30. Juli bei den "Golden Oldies" in Wettenberg und einen Tag später auf dem Schiffenberg auf. (Foto: Archiv)
Sogar eine Premiere steht am kommenden Freitag bevor: dann gastiert die Gruppe erstmals bei den »Golden Oldies« in Wettenberg (20.30 Uhr, Bühne Turnhallenstraße). Wer an diesem Tag verhindert sein sollte, kann »GosPop« bereits einen Tag später (31. Juli) ab 20 Uhr auf dem Schiffenberg hören.
»GosPop« im Doppelpack gibt es auch im Monat August. Wie in den vergangenen Jahren spielt die Formation beim Gießener Stadtfest (Sa., 21. August, ab 17 Uhr, Bühne Plockstraße) und einen Tag später ist man zu Gast in Laubach beim Festival »Blues, Schmus und Apfelmus«. Dort kommen dann die Frühaufsteher auf ihre Kosten: Auftrittstermin am Sonntag, 22. August, ist bereits um 11 Uhr (Zirkuszelt).
2009 war das Jahr, das der Gruppe einen enormen Zuwachs an Fans bescherte. Denn mittlerweile kommen zu den Konzerten nicht nur Menschen aus dem Landkreis Gießen, sondern Fans aus dem Alsfelder und Wetzlarer Raum sind ebenso präsent wie Musikbegeisterte aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die Besucherzahlen belegen dies eindrucksvoll.
Schon beim Schiffenberg-Auftritt im Rahmen des »Musikalischen Sommer« konnte im Vorjahr ein Rekordbesuch verzeichnet werden. Rund 500 Besucher waren auf den Gießener Hausberg gekommen, um sich von der Gruppe bestens unterhalten zu lassen. Ob nun Stadtfest oder Hessentag - und nicht zu vergessen die Auftritte in Kirchen, bei Privatveranstaltungen oder in Musik-Clubs: immer wieder überzeugte die Gruppe mit ihrer ganz speziellen Art der Musikdarbietung. Besonders stolz ist man daher, dass zwischenzeitlich ein Repertoire von über 60 Titeln abrufbar ist. Die Programmgestaltung ist damit - je nach Art des Auftritts - sehr flexibel geworden.
Begonnen hatte alles mit der Gründung im Jahre 2000 in Allertshausen. Aus einem theologischen Gesprächskreis heraus unter Leitung des damals amtierenden Pfarrers Lutz Neumeier entstand der Wunsch, Lieder einzuüben und diese dann in den Gottesdiensten vorzutragen. Man verständigte sich zunächst auf die Stilrichtung »Gospel« . Mit der Erweiterung des Repertoires und mit der musikalischen Verstärkung durch eine Band kamen zwangsläufig auch andere Stilrichtungen wie etwa Songs aus Rock, Pop und Soul zum Tragen. Geboten werden nun Songs, die unter die Haut gehen, »handgemachte« Musik, die »aus dem Bauch« kommt und das Publikum anspricht: die Bandbreite geht von Bette Midlers »The Rose« über Spirituals wie »He’s got the whole world« bis hin zum Robbie Williams-Megahit »Angel«