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Allertshausen: Frauenfußballteams im Spielbetrieb etabliert

Artikel vom 16.01.2012 - 14.00 Uhr

Allertshausen: Frauenfußballteams im Spielbetrieb etabliert

Rabenau (nac). In der Jahreshauptversammlung des FC Allertshausens bilanzierte Vorsitzender Günter Krieb die Aktivitäten im vergangenen Jahr. In der Saison 2010/2011 erreichte die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen den fünften Platz in der Kreisliga A.

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Ehrungen beim FC Allertshausen mit (von links nach rechts): Vorsitzender Günter Krieb, Günther Schomber, Walter Wilhelm, Erhard Müller, Günter Wichard, Jörg Tworuschka, Walter Stein, Wolfgang Hillgärtner und Karl-Ludwig Kier. (Foto: nac)
In der laufenden Saison sei die Mannschaft in der Lage, jederzeit im vorderen Drittel der A-Klasse mitzuhalten, sagte er. Besonders die jungen Spieler sollten in der Rückrunde mehr Spielanteile bekommen. Trainer Zimmerling werde auch die Saison 2012/2013 mit der SG bestreiten. Erfreut berichtete Krieb, dass die Reservemannschaft einen Spitzenplatz belege und die Chance auf den Meistertitel habe.

Ein weiterer Erfolg des FC Allertshausen ist die 2008 gegründete Mädchenmannschaft. Mittlerweile nimmt der FC mit einer Ü16-Mannschaft und einer Frauen-Neuner-Mannschaft offiziell am Spielbetrieb teil. Krieb zeigte sich stolz auf die jungen Damen, die voller Ehrgeiz bei der Sache seien. Er dankte auch Trainer und Betreuer Marco Jänsch. Ziel sei es, im Sommer mit einer Elfer-Mannschaft an der neuen Runde teilzunehmen. Aber als Voraussetzung dafür und auch für den Erhalt des Mädchen- und Frauenfußballs in Allertshausen würden dringend noch Trainer und Betreuer benötigt. Auch über Sponsoren würden sich die Mädchen freuen.

Fehlende Nachwuchsfußballer

Im Jugendfußball spielt der FC bereits seit einigen Jahren in der Jugendspielgemeinschaft Rabenau. Dort gebe es aber nicht ausreichend Spieler. Dies führe dazu, dass es zur Zeit keine A-Jugendmannschaft in der Rabenau gibt. Gerade aus diesem Bereich kämen die Spieler für die Männermannschaften. Das bedeute, dass über viele Jahre hinweg keine Nachwuchsspieler zur Verfügung stünden. Auch in der JSG fehlten jede Menge Betreuer und Trainer, daran scheitere derzeit auch deren Umstrukturierung.

Auch die Alte-Herren-Mannschaft ist zur Zeit ein Sorgenkind des FC. Immer wieder müssten Spiele mangels Spieler abgesagt werden oder könnten nur unter Mithilfe von jüngeren Spielern stattfinden. Er meinte, dass man sich auch hier Gedanken über eine Spielgemeinschaft machen sollte.

Bei den Vereinsaktivitäten war die Après-Ski-Party wieder ein voller Erfolg. Er appellierte an alle, in diesem Jahr wieder aktiv mitzuhelfen, damit diese Veranstaltung – diesmal am 21. Januar – weiter bestehen kann. Nicht sehr zufrieden war der Vorstand des FC mit der Resonanz beim Ortssporttag. Man möchte sich in diesem Jahr etwas Neues einfallen lassen, um ihn als eine sportliche Veranstaltung für alle darzustellen. Wie in den vergangenen Jahren war die Fahrt nach Mosbach ein Höhepunkt.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Reinhold Krieb, Jörg Tworuschka und Günter Wichard geehrt. Seit 50 Jahren Mitglied sind Wolfgang Hillgärtner, Erhard Müller, Walter Stein, Herbert Riedl, Ortwin Krieb und Günther Schomber. Außerdem standen noch einige Ehrungen aus dem Vorjahr aus. Dies waren für 50 Jahre Karl-Ludwig Kier und Walter Wilhelm.

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Artikel vom 16.01.2012 - 14.00 Uhr
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