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26.02.2010 - 21.00 Uhr
Vereine regten Verbesserungen in Watzenborn-Steinberg an
Pohlheim (rge). Beim »Mollys«-Neujahrsempfang in der Volkshalle hatte der Watzenborn-Steinberger Ortsvorsteher Klaus-Dieter Gimbel Kommunikation und Konkurrenz innerhalb der Watzenborn-Steinberber Vereinswelt bemängelt. Kritik gab es seitens der Vereine bei einer kürzlichen Besprechung , dass die Traditionsveranstaltungen der Vereine gegen neue große Veranstaltungen konkurrieren müssen und kaum Chancen gegen den dort betriebenen Kommerzaufwand haben. Der Ortsbeirat sah aufgrund dieser Diskussion dringenden Gesprächsbedarf und handelt nun
.
Erster Schritt zur besseren Zusammenarbeit der Vereine war dazu ein von Gimbel und den Beiratsmitgliedern initiierter gemeinsamer Gesprächskreis mit Watzenborn-Steinberger Vereinsverantwortlichen im Schulsaal der Volkshalle. Als kleinster gemeinsamer Nenner wurde dort festgehalten, das der Wille zur Koordination und Solidarität grundsätzlich vorhanden ist.
In den verschiedenen Redebeiträgen konnte man hören, dass die Interessenlagen vom jeweiligen Blickwinkel aus den Vereinen geprägt sind. Auch waren neben den Vertretern der fünf Gesangvereine »Germania«, »Eintracht«, »Harmonie«, »Jugendfreund« und »Sängerkranz« sowie des Deutschen Roten Kreuzes, der Heimatvereinigung Schiffenberg, des Kulturrings, des NSC, des SC »Teutonia«, des Alenya-Vereins für orientalischen Tanz und Kultur, der evangelischen Kirchengemeinde, dem Obst- und Gartenbauverein und dem Gewerbeverein trotz Einladung nicht alle Watzenborn-Steinberger Vereine zur Gesprächsrunde gekommen.
Zunächst stellte die Limes AG ihr Konzept der Limes-Wanderung am 3. Oktober vor. Hier besteht der Wunsch zu mehr Beteiligung aus den Vereinen. Als Sprecher der ehrenamtlichen Initiativmitglieder, die alle bei der Stadt Pohlheim beschäftigt sind, begründete Kay Pieter Stehn-Nix den Termin am »Tag der deutschen Einheit« mit der Geschichtsbedeutung des Grenzwalls als UNESCO-Weltkulturerbe und der ehemaligen Grenzbefestigung zwischen den beiden ehemaligen deutschen Staaten bis zum Fall der Mauer 1989.
3. Oktober als Termin für Limeswanderung findet nicht übereinstimmend Anklang
Dass dieser Termin am 3. Oktober durch die Limes AG besetzt wurde, fanden die Vertreter der Heimatvereinigung Schiffenberg mit Prof. Dr. Georg Ehrhardt und des Obst- und Gartenbauvereins Helmut Happel »unfair« und forderten eine Verlegung in den September. Ehrhardt will sich zudem mit den Heimatfreunden nicht mehr bei der Limes-Wanderung engagieren. »14 Tage vorher ist der Tag des Denkmals«, führte er mit als Grund an und nannte diesen Tag als idealen Termin. »Es klemmt«, stellte »Harmonie«-Vorsitzender Wilken Gräf zu allgemeinen Situation fest. Der Gesangverein »Jugendfreund« hatte bereits die Kirmes 2010 im September diskutiert, als die Verantwortlichen mit dem neuerlichen Wiesenfest-Termin im Mai konfrontiert wurden. »Wie können wir als Gesangverein dagegen anstehen?« fragten sich die »Jugendfreund«-Verantwortlichen und beendeten daraufhin die weiteren Planungen, so »Jugendfreund«-Präsidentin Gabi Häuser. »Wofür brauchen wir eine Terminbesprechung, wenn wir mit fest stehenden Terminen konfrontiert werden«, lautete die Fragestellung.
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