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Trauer um Karl-Theo Sames

Artikel vom 11.03.2010 - 03.00 Uhr

Trauer um Karl-Theo Sames

Pohlheim/Gießen (js). Ob es Konzerte, Wettbewerbe oder Festivals waren - Karl-Theo Sames war immer dabei und wirkte erfolgreich mit seinen Chören mit. Der Dirigent, der seine Sängerinnen und Sänger zu begeistern und mitzureißen wusste, war neuen Ideen aufgeschlossen und wusste sie umzusetzen.
Karl-Theo Sames im Kreis von Sangesfreunden.  (Archivfoto: ang)
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Karl-Theo Sames im Kreis von Sangesfreunden. (Archivfoto: ang)
Am Mittwoch ist dieser freundliche, fröhliche, fleißige, gesellige und kollegiale Musiker nach schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren - wenige vor seinem 60. Geburtstag - gestorben. Die Betroffenheit über seinen Tod ist groß.

Als Watzenborn-Steinberger beschränkte er seine Dirigententätigkeit nicht nur auf die »Singende Stadt« Pohlheim - er hat mit vielen Chören im Kreis Gießen und Nachbarregionen zusammengearbeitet. Dazu zählten beispielsweise »Germania« Watzenborn-Steinberg, die »Heiterkeit« aus Dorf-Güll, »Polyhmnia Liederkranz« Beuern sowie weitere Chöre in Heuchelheim, Reiskirchen und Gambach, um nur einige zu nennen. Hinzu kamen die Ensembels der Gießener Friedrich-Ebert-Schule, mit denen er ebenfalls bei Auslandsreisen erfolgreich war. Karl-Theo Sames hat durch Konzertreisen viele Musikverbindungen in andere Länder geebnet, wodurch Freundschaften entstanden sind, die sich bis heute gehalten haben.Von daher ist auch bei vielen Musikfreunden in Nachbarländern die Betroffenheit über den Tod dieses populären Dirigenten groß.

Sames, der in Gießen am Institut für Musikwissenschaften und -pädagogik studiert hat, war Kreischorleiter im Sängerkreis Gießen. Er förderte zusammen mit seien Chorleiter-Freunden Dieter Schäfer aus Watzenborn-Steinberg und Werner Jung aus Langgöns den Nachwuchs durch das Pohlheimer Chorleiterseminar.

Werner Jung beschreibt charakteristische Merkmale seines jetzt verstorbenen Freundes und Kollegen: »Karl-Theo war unter uns Dirigenten nie ein Einzelgänger. Dass er Freundschaft ehrlich meinte, haben die Musikpädagogen gespürt, mit denen er sich austauschte. Er hat durch seine Musikverbindungen seinen Teil zu Öffnungen der Grenzen anderer Länder beigetragen.«

Der Pohlheimer Karl-Theo Sames wird allen, die ihn kannten, in guter Erinnerung so bleiben, wie man ihn auf dem nebenstehenden Foto sieht - inmitten seiner Sängerinnen und Sänger. Das tiefe Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Brigitte, den drei Kindern und Enkeln und den weiteren Angehörigen.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, 16. März, um 14 Uhr in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg statt.


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Artikel vom 11.03.2010 - 03.00 Uhr
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