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06.02.2010 - 14.00 Uhr
Rumänienhilfe Pohlheim: Probleme in Siebenbürgen sind groß
Pohlheim (js/pm). In den letzten Tagen erreichte die Pohlheimer Rumänienhilfe viele Anfragen um dringende Hilfe, berichtet der Vorsitzende der Rumänienhilfe Pohlheim, Friedhelm Rüb.
Dies betrifft auch die Suppenküche in Tirnaveni (Martinskirch). Immer mehr Menschen fragen dort nach, ob sie eine warme Mahlzeit erhalten können. Besonders betroffen sind arbeitslose Familien, einige mit drei bis fünf Kindern. Die Arbeitslosigkeit beträgt derzeit über 50 Prozent der Menschen in Siebenbürgen. »Kinderreiche Familien wissen nicht, wie sie ihren Alltag bewältigen sollen«, so Rüb. Die medizinische Versorgung im Krankenhaus in Tirnaveni und dem Kinderkrankenhaus sei gefährdet, da aus dem eigenen Land und deren Haushalt die notwendigen Gelder fehlen. Noch bestehende Firmen sponsern einen geringen Anteil für die Versorgung. Und die Heizprobleme seien katastrophal.
Auch Bürgermeister Adrian Matei habe um Hilfe gebeten. So will Rüb mit einem Team Mitte März einen Transport mit Lebensmitteln - besonders Öl, Margarine und andere Lebensmittel sowie Medikamenten - für die Menschen in Bistriz nach Rumänien fahren lassen. »Man kann,«, so der Vorsitzende, »mit einer eine Art ›Lebensmittelpatenschaft‹ helfen.« Die Lebensmittel könnten dann auch in Siebenbürgen von der Rumänienhilfe gekauft werden. Ende März soll erneut ein Lkw nach Siebenbürgen fahren. Ab läuft bereits durch die Rumänienhilfe eine Osterpäckchenaktion für Kinder von fünf bis zehn Jahren. Der Inhalt sollte durch M = Mädchen J = Junge gekennzeichnet werden. Inhalt könnten sein: Spielzeug, Hygieneartikel, Stifte, Süßigkeiten, Strümpfe, Schulartikel. Da das Osterfest in Rumänien zwei Wochen nach unserem Osterfest stattfindet, sollen bis dahin alle Päckchen in Rumänien sein.
8Spenden an die Rumänienhilfe bitte unter »Winterhilfe« oder »Lebensmittelpatenschaft« - Konto Volksbank Mittelhessen e. G. Konto Nr. 97 350 906. BLZ: 513 900 00.