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»Rumänienhilfe«: Dank aus Siebenbürgen

Artikel vom 03.01.2010 - 18.00 Uhr

»Rumänienhilfe«: Dank aus Siebenbürgen

Pohlheim (pm/ik). Mehr als 1000 Weihnachtspäckchen, bestückt mit Hilfe von Spenden aus dem Landkreis Gießen, sind durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins »Rumänienhilfe Pohlheim« kürzlich an Kinder in Siebenbürger verteilt worden.
Große Freude bei Kindern in Bistritz und Tirnaveni: die »Rumänienhilfe Pohlheim« überbrachte insgesamt 1000 Weihnachtspäckchen.
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Große Freude bei Kindern in Bistritz und Tirnaveni: die »Rumänienhilfe Pohlheim« überbrachte insgesamt 1000 Weihnachtspäckchen. (Foto: pm)
Pohlheim (pm/ik). Mehr als 1000 Weihnachtspäckchen, bestückt mit Hilfe von Spenden aus dem Landkreis Gießen, sind durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins »Rumänienhilfe Pohlheim« kürzlich an Kinder in Siebenbürgen - vornehmlich in Tirnaveni und Bistritz - verteilt worden. Und so erreichte inzwischen manches Dankschreiben per Post, Mail oder Fax den Vereinsvorsitzenden Friedhelm Rüb (Dorf-Güll) - Ansporn, die humanitäre Hilfe auch in 2010 fortzusetzen.

»Wir möchten gerne zum Ausdruck bringen, wie dankbar wir für die gesamte Hilfe im Jahre 2009 sind«, schrieb etwa Dr. J. Boros, der Direktor des Krankenhauses in Tirnaveni (Martinskirch) in Bezug auf die bereitgestellten Klinik-Materialien und medizinischen Hilfen. Der Bürgermeister von Tirnaveni, Adrian Alexandru Matei, dankte für die Unterstützung der örtlichen Suppenküche und der Schule. Zahnarzt Dr. Mihaljano, ebenfalls aus Tirnaveni, bedankte sich auch namens seiner Patienten für die schulärztlichen Hilfen. Weitere Schreiben erhielt Rüb vom Leiter der ambulanten Pflegestation »Marga« in Tirnaveni, Sorin Ignat. Der evangelische Pfarrer aus Bistritz, Johann Zey berichtete: »Die mehr als 1000 Weihnachtspäckchen, die in Bistritz und Tirnaveni verteilt werden konnten, waren für die Kinder eine große Freude. Dank und Lob senden wir allen Spendern in Gießen und Umgebung!«

In diesem Jahr nun möchte die »Rumänienhilfe« als Schwerpunkt die ambulante Pflegestation »Marga« in Tirnaveni begleiten; von dort aus werden zurzeit monatlich etwa 110 Patienten zuhause betreut. Da es in Rumänien keine Krankenkassen gibt, trägt der in Pohlheim ansässige Verein alle Kosten der Pflegestation, die für den Besuch, das Material und die Medikamente sowie für die fünf Mitarbeiter und den Unterhalt des Fahrzeuges anfallen; monatlich sind das etwa 350 Euro. Ein weiterer Schwerpunkt der »Rumänienhilfe« soll die Fortführung der Suppenküche in Tirnaveni sein. Täglich kommen dort etwa 60 Personen zum Essen. 2008 hat sich der Verein verpflichtet, die Kosten für 30 Personen zu tragen, wenn die dazu benötigten Spenden eingehen. Auch die Armenapotheke in Bistritz soll weiter von der »Rumänienhilfe« betreut werden.

Geldspenden erbittet die »Rumänienhilfe Pohlheim« auf das Konto Nr. 973 50906 bei der Volksbank Mittelhessen, BLZ 513 900 00. Gut erhaltene Kleidung wird wieder ab Ende Februar angenommen (Infos folgen).

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Artikel vom 03.01.2010 - 18.00 Uhr
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