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Pohlheimer Rumänienhilfe zog Bilanz

Artikel vom 08.03.2010 - 20.12 Uhr

Pohlheimer Rumänienhilfe zog Bilanz

Pohlheim (ang). Die Pohlheimer Rumänienhilfe blickte während ihrer Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück. Vorsitzender Friedhelm Rüb berichtete über die Arbeit des 99 Mitglieder starken Hilfsvereins. Auch in Zeiten der EU-Mitgliedschaft des armen Landes in Osteuropa fließe dort kaum Geld zu den Menschen. Daher sei der Verein keineswegs unnötig. Vier Lieferungen mit Lkw seien im vergangenen Jahr durchgeführt worden. Zusätzlich hätten die Vereinsmitglieder drei Transporte mit dem vereinseigenen Bus durchgeführt.
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Damit habe sich, so Rüb, die Gesamtmasse der Hilfsgüter seit 1991 auf 6000 Tonnen erhöht. Rüb dankte dem Präsidenten des Hilfsvereins »Marga« in Tirnaveni, Sorin Ignat. Er leite den Verein, der vier Krankenschwestern und einen Pfleger beschäftige. Im Jahr 2003 gegründet, kümmere sich der rumänische »Ableger« des deutschen Vereins um 90 Pflegebedürftige in ihren eigenen vier Wänden.

Auch im Jahr 2009 habe der Schwerpunkt der Hilfe auf der medizinischen Versorgung der Menschen in den Krankenhäusern in Tirnaveni und Bistriz gelegen. Allein das städtische Krankenhaus Tirnavenis sei für 40 000 Menschen zuständig. Von seiten der Regierung käme nur eine geringe oder zeitweise keine Hilfe im Krankenhaus an. Vor allem Kinder seien in ganz Rumänien die Leidtragenden der Situation.

Rüb stellte die Arbeit einiger Projekte dar. So sorge die Suppenküche für 50 bis 80 Personen in Tirnaveni. Die schulzahnärztliche Betreuung für 6000 Kinder werde durch Materiallieferungen ermöglicht. Ebenso konnte man die Armenapotheke in Bistriz mit Medikamentenlieferungen unterstützen. Trotz Spendenrückgang habe man beschlossen, die Projekte weiterhin zu unterstützen.

Kassenwartin Cornelia Wagner bezifferte die Ausgaben auf 48 985 Euro. Davon seien nur 0,6 Prozent auf Bürokosten entfallen. Nach Abzug von kleinen Positionen wie Werbemaßnahmen oder Internetgebühren, komme dieser Betrag direkt bei den Hilfsbedürftigen an.

Rüb wies darauf hin, dass die Mitglieder, die mit dem vereinseigenen Bus nach Rumänien führen, ihre Reisekosten selbst übernähmen. Bei den Lkw-Transporten habe man einen Transporteur beauftragt, der für 800 Euro die Fracht übernähme, um nicht leer zurückzufahren.



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Artikel vom 08.03.2010 - 20.12 Uhr
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