Mit Herz und Verstand kirchliche Arbeit in Pohlheim belebt
Pohlheim (rge). Der Abschied von vier ausscheidenden Kirchenvorstandsmitgliedern und die Einführung des neu konstituierten Kirchenvorstands standen am Sonntagvormittag im Mittelpunkt des Gottesdienstes der evangelischen Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg in der Christuskirche.
Kirchenvorsteher Kurt Binz, Sybille Orth-Boll (von links) sowie Hilde Schmidt (zweite von rechts) und Helga Rötter (rechts) wurden von den beiden Pfarrern Jutta Hofmann-Weiß und Alexander Klein verabschiedet. (Foto: rge)
In diesem feierlichen Rahmen würdigten die beiden Pfarrer Jutta Hofmann-Weiß und Alexander Klein, zunächst in ihren Dankesworten, das Wirken der scheidenden Kirchenvorsteher Sybille Orth-Boll, Helga Rötter, Hilde Schmidt und des langjährigen Vorsitzenden Kurt Binz. Allen vieren wurde mit einer Urkunde und einem Geschenk Dank und Gottes Segen ausgesprochen.
Bei der sich nach der Predigt anschließenden Einführung des neuen Kirchenvorstandsmitgliedern wurde Brigitte Wolni, Roswitha Löhrke, Erhard Jung, Dr. Ernst-Ulrich Huster, Wolfgang Schmandt, Stefan Schlegel, Günter Wehrenfennig, Martha Krug, Christoph Barnikol, Jutta Wendt, Maike Hucht, Christina Reichel und Christine Hornung das Versprechen und Bekenntnis zur Kirchengemeinde vor den Gottesdienstbesuchern abgenommen. Zuvor waren beim Gottesdienst in einem fiktiven Zwiegespräch zwischen »Kirchenvorsteher Klaus« (Pfarrer Alexander Klein) und »Gottes Stimme« (Pfarrerin Jutta Hofmann-Weiß) aufgezeigt worden, welche nicht immer einfachen Aufgaben und Einsichten ein Kirchenvorsteher in der Gemeinde haben kann. Als »Diener Gottes« müsse der Weinstock, der die Gemeinde symbolisierte, mit Gottes Liebe und Hingabe gehegt und gepflegt werden und mit keinen unerreichbaren und egoistischen Forderungen und Wünschen an die Menschen überzogen werden, so die Botschaft in dem Rollenspiel Die Kirchenvorsteher stellten ein Spiegelbild der Vielfältigkeit der Gemeinde dar, erläuterte Hofmann-Weiß in ihrer Predigt, die das Gemeindeleben bereichern und beleben können und dabei eine anspruchsvolle Aufgabe haben. Man solle nicht bedingungslos dem aktuellen Zeitgeist folgen, sondern viel mehr gelte es, den eigenen Stand und die Grundlagen der Kirche nicht zu vergessen und zu bewahren, sagte die Pfarrerin.
In unserer Sonderbeilage zum 40-jährigen Jubiläum der Stadt Pohlheim mit ihren Stadtteilen Dorf-Güll, Garbenteich, Grüningen, Hausen, Holzheim und Watzenborn-Steinberg.