Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Pohlheim »

In der »Fuchswoche« 34 Tiere erlegt

Artikel vom 03.03.2010 - 23.55 Uhr

In der »Fuchswoche« 34 Tiere erlegt

Gießen (pm). Unlängst hatte der Jagdverein »Hubertus« Gießen und Umgebung eine Tradition aufgegriffen und seine Mitglieder sowie die Hegegemeinschaften zur »Fuchswoche« eingeladen. Wie 2. Vorsitzender Dieter Mackenrodt aus Biebertal gegenüber der Pressesagte, unterstütze man so auch die Veterinärämter bei der Möglichkeit, Füchse Tollwut und Fuchsbandwurm untersuchen zu können.
Lupe - Artikelbild vergrössern
Das Bläsercorps beim »Verblasen« der Strecke.
© pm
Es sei »ein sinnvoller Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Flora und Fauna«. Auch Niederwild und Bodenbrüter seien dankbar für die Reduzierung ihrer Fressfeinde.

Jägerschaft und Hegegemeinschaften stellten dem Fuchs per Ansitz-, Bau- und Stöberjagd nach. Die Wetterbedingungen mit Schnee, Frost und oft klarem Sternenhimmel und Mond hätten, so Mackenrodt, gute Voraussetzungen geboten. Am Ende der Woche habe man dann beim Legen der Strecke auf dem Vereinsgelände am Schießstand bei Garbenteich Jagd-Teilnehmer und das Bläsercorps des Vereins (Leitung: Oswald Henzel) willkommen heißen können. Anzahl der getöteten Füchse: 34.

Dank galt »HG-Leiter« Daniel Seller und Ottfried Weber sowie »Jagdkönig« Michael Klee. Darüber hinaus den Bläsern für die Jagdsignale und allen Helfern beim »Streckelegen«. Zum Abschluss der Fuchswoche hatte Hedi Jung einen »Fuchskuchen«.

Die nicht zum Gerben der Felle verwerteten Füchse reichte Mike Will anschließend dem Kreis-Veterinäramt zur Untersuchung auf Tollwut und Fuchsbandwurm weiter.

Mackenrodt: »Die Bereitschaft zur Teilnahme an der verstärkten Fuchsbejagung, verbunden mit stundenlangem Ansitz zur nächtlichen Zeit und bei frostigen Temperaturen, zeugt von einem hohen Verantwortungsbewusstsein.«

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 03.03.2010 - 23.55 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Leserkommentare
(05.03.2010 13:42)
Kreisredaktion
Wir haken nach
Danke. Im Eifer des (alltäglichen) Gefechts die Vertiefung des Themas vernachlässigt. Nachfrage beim "Hubertus" läuft. Hoffen auf baldige Antwort - und berichten darüber zunächst in der Druckausgabe.
(04.03.2010 17:05)
unbestechlicher
Wieder einmal
werden nicht alle Füchse zur Untersuchung gegeben wie aus dem Bericht hervorgeht. Heißt das nun das sich Gerber anstecken dürfen oder einfach das die Tollwut soweiso ausgerottet ist. Füchse zu jagen ist ein Verbrechen an der Natur. Sie sorgen für einen gesunden Bestand und nicht die Jäger. Wenn Mäuse (die bevorzugte Beute der Füchse) zum Niederwild gehören frage ich mich warum Jäger keine Mäuse jagen. Statt dessen bauen sie Mäuseburgen um Füchse zu fangen, weil sie genau wissen das es die bevorzugte Fuchsbeute ist und nicht das Niederwild wie sie behaupten.
Das erwischen Füchse nur wenn es alt oder krank ist. Darum nennt man sie auch die Gesundheitspolizei des Waldes. Immer wieder diese falschen Jägerpresseberichte lesen zu müssen ist ein Armutszeugnis für die Presse. Nachdenken wäre angebracht.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang