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Grüninger Karnevalisten begeisterten mit »großem Kino«

Artikel vom 08.02.2010 - 20.19 Uhr

Grüninger Karnevalisten begeisterten mit »großem Kino«

Pohlheim (ang). »Großes Kino« versprach Sitzungspräsident der »Geselligkeit Burschenschaft Karneval« (GBK) Alfred W. Schmidt in der Grüninger Narrhalla. Zur Elferratssitzung hatte GBK-Chefdekorateur Walter Schmidt gemeinsam mit Enkel Pierre die »Gudd Stubb« in ein Filmtheater verwandelt.
Die »B-Körbchen«trugen zu einem närrischen Programm bei, in dem alle Akteure für viel Spaß und Unterhaltung sorgten.
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Die »B-Körbchen«trugen zu einem närrischen Programm bei, in dem alle Akteure für viel Spaß und Unterhaltung sorgten.
Die Akteure taten das ihrige dazu und ein bunter Filmabend ging über die Bühne. Mit der Eurovisionsmelodie eröffnete die GBK Garde »Blue Stars« in neu geschneiderten Kostümen das Programm. Unter der Leitung von Ramona Funk hatten die zwölf Mädchen ihren Auftritt vorbereitet. Als Kassenpatientmalte Gerhard Reitzein Szenario von Fließbandoperationen und Leihgebiss aus.

Als Rentner bekommen man keine dritten Zähne, denn man habe ja genügend Zeit zum Lutschen. Von zahlreichen Eltern und Großeltern erwartet, eroberten die »GBK-Kids« als Eisbären und Pinguine die Herzen der Kinobesucher. Nach der Melodie vom kleinen Eisbär Lars mussten die Jüngsten gleich zweimal ran. Eine flotte Sohle legte Tanzmariechen Franziska Schmaus aufs Parkett. Einstudiert hatte die junge Akrobatin ihre Nummer mit Ramona Funk.

Gleich dreimal traten die Cowboys als Filmteam auf. Am ersten Set drehte man einen Aufklärungsfilm der Sechziger. Das Töchterlein wurde unter aufmerksamer Anteilnahme der Narrengesellschaft so ganz nebenbei aufgeklärt. Zu späterer Stunde tauchte das Filmteam erneut auf und drehte mit Alfred Schmidt als Sissi und Franz Reiner Demel als Kaiser Franz einige Szenen aus der bekannten Fünfzigerjahretrilogie.

Natascha Steinberg hatte mit der GBK-Gruppe »4-ever young« eine Hommage an Bulli Herbigs »Schuh des Manitou« erarbeitet. Viel Applaus erhielten sie für Anleitungen zum Überlebenstraining im Wilden Westen. Selbstverständlich fehlten auch Lebkuchenherz und Superperforator nicht.

Astrid Debus trat als beleibter Supermann in die Bütt’. An Selbstbewußtsein mangelte es ihr nicht. Zur Mister-Universum-Wahl brachte sie gleich ihrer eigene Jury mit und bezeichnete ihren biergestählten Körper als hessische Anwort auf Silvester Stallone. Die GBK-Hexen erhielten ebenfalls langen Beifall. Die Regie der zehnköpfigen Gruppe hatte Christel Hölscher. Und auch die Tanzmariechen Jasmin Nielebock und Ramona Funk begeisterten ihr Publikum.



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Artikel vom 08.02.2010 - 20.19 Uhr
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