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»Gläserne« Wappen für Stadt

Artikel vom 01.09.2010 - 11.00 Uhr

»Gläserne« Wappen für Stadt

Pohlheim (sha). Im Foyer des »Weißen Hauses«, Amtsgebäude des Pohlheimer Bürgermeisters in Watzenborn-Steinberg, prangen sie nun: die in Glas gebrannten Wappen der Stadt Pohlheim und ihrer sechs Ortsteile.
Enthüllten gemeinsam die in Glas gebrannten Wappen der Stadt Pohlheim und ihrer einzelnen Ortsteile: (von links) Helmut Engel, G
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Enthüllten gemeinsam die in Glas gebrannten Wappen der Stadt Pohlheim und ihrer einzelnen Ortsteile: (von links) Helmut Engel, Gerhard Kraus und Karl-Heinz Schäfer im Foyer des Amtsgebäudes des Bürgermeisters in Watzenborn-Steinberg. (Foto: sha)
Helmut Engel, Seniorchef der gleichnamigen Firmengruppe aus der Limesstadt, und Gerhard Kraus, Teamleiter im Bereich Glasdruck bei der zur Engel-Gruppe gehörenden Firma Archidea Art, enthüllten mit Bürgermeister Schäfer am Montag die gläserne Tafel.

Die leuchtenden Farben der Wappen der sechs Pohlheimer Stadtteile Hausen, Garbenteich, Grüningen, Dorf-Güll, Holzheim und Watzenborn-Steinberg, die das Wappen der Stadt Pohlheim kreisförmig einrahmen, strahlen seit gestern jedem entgegen, der das Amtsgebäude des Pohlheimer Bürgermeisters betritt, in dem unter anderem auch das Personalamt untergebracht ist. Schäfer unterstrich, dass die »hervorgehobene Position« des Glas-Bildes richtig gewählt worden sei, da an dieser Stelle »keine geringe Frequenz« herrsche und bedankte sich bei Helmut Engel und Gerhard Kraus für das »sehr großzügige Geschenk«. Es sei eine »wunderschöne Idee«, die Wappen der sechs ehemals selbstständigen Gemeinden, die im Jahr 1971 zur Stadt Pohlheim zusammengeschlossen wurden, in dieser »sehr ansprechenden« Form abzubilden.

Die Besonderheit des Sublimationsdruckverfahrens auf Glas der Firma Archidea Art besteht darin, dass Bilder und andere Motive gewissermaßen mit der Glasfläche verschmelzen. Eine spezielle Nanobeschichtung, eine Haftgrundierung und ein transparenter Pulverlack sorgen dafür, dass sich die Farben des jeweiligen Motivs mit der Beschichtung der Oberfläche vermischen, erläuterte Kraus. Die so entstehende Abbildung sei deshalb »absolut pixelfrei«. Das Verfahren sei vielseitig einsetzbar - auch für Küchenspiegel oder Fahrstuhlkabinen -, informierte Kraus. Die HSG Pohlheim habe zum Beispiel eine gläserne Sponsorentafel bestellt.

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Artikel vom 01.09.2010 - 11.00 Uhr
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