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Jugendfeuerwehren verlegen 450 Schläuche auf dem Vulkanradweg

Artikel vom 30.06.2011 - 11.39 Uhr

Jugendfeuerwehren verlegen 450 Schläuche auf dem Vulkanradweg

Wetteraukreis (rad). Neun Kilometer sind eine ganz schön lange Strecke. Vor allem dann, wenn sie in kürzester Zeit mit 450 einzelnen Schläuchen überwunden werden soll. Das hatten sich die 200 Mitglieder der Wetterauer Jugendfeuerwehren vorgenommen, als sie am Samstag am Kreiszeltlagerplatz in Konradsdorf mit ihren Betreuern antraten.

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»Vorsicht: Radfahrer« - der Einsatzort Vulkanradweg hat so seine Tücken.
Sie wurden von Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis und Klaus Splittdorf, Fachbereichsleiter des Jugendforums Wetterau, begrüßt. Die Tagesaufgabe war herausfordernd: Beginnend in Konradsdorf, verteilten sich die 16 Jugendwehren auf der Strecke am Vulkanradweg bis Hirzenhain und bauten einen kilometerlangen Löschschlauch zusammen. Am Ende sollte das Wasser des Schlauchs am Gerätehaus in Hirzenhain heraussprudeln.

Im Vorfeld waren einige logistische Überlegungen notwendig. So lag eine generalstabsmäßig aufgeteilte Karte vor, auf der genau eingezeichnet war, welche Einsatzkräfte an welchem Ort aktiv werden sollten.

Weil das Wasser die neun Kilometer nicht von selbst durch den Schlauch fließt, mussten 18 Pumpen zwischen den einzelnen Abschnitten eingeplant werden, die von den Feuerwehren aus Ortenberg, Echzell, Reichelsheim, Karben, Bad Nauheim, Ranstadt, Butzbach, Bad Vilbel, Gedern, Altenstadt, Wölfersheim und Hirzenhain zur Verfügung gestellt worden waren.

Hinter dem Sportplatz in Eckartsborn war die neunköpfige Bad Nauheimer Löschgruppe mit ihren Betreuerinnen Laura Gonnermann und Marissa Segger eingetroffen. Als Maschinisten fungierten an diesem Morgen der Schwalheimer Wehrführer Andreas Eimer und der Steinfurther Jugendwart Markus Schwegler. Weiter hinten waren schon die Kameraden aus Ranstadt dabei, ihr Teilstück mit den Schläuchen auszulegen. Mit viel Eifer und Spaß machten sich alle an die Arbeit, und innerhalb kürzester Zeit nahm die Sache Gestalt an. Zuerst wurden die Teilstücke auf einen Handwagen verladen, der zum Endpunkt gefahren wurde, dann verteilten die jungen Feuerwehrleute die jeweils 20 Meter langen Schläuche auf der Strecke und verbanden sie miteinander.

Und so geschah es zeitgleich auf den anderen Abschnitten, wo die Jugendfeuerwehren aus dem Kreis sowie die Jugendabteilung des Technischen Hilfswerks aus Friedberg aktiv waren. »Gemeinsam sind wir stark« - die alte Redensart bekam an diesem Vormittag eine neue Bedeutung, denn nur weil alle Hand in Hand und sehr gewissenhaft arbeiteten, konnte die Aufgabe gelingen. Am Ende kam die Wasserfontäne durch die Schlauchpipeline in Hirzenhain herausgespritzt.

Entlang der Schlauchleitung hatte das Jugendforum Wetterau viel Spiel, Spaß und Spannung für die jungen Feuerwehrleute eingeplant. Das Projekt sollte die Vielseitigkeit der Jugendarbeit in den Feuerwehren zeigen und das Interesse an dieser sinnvollen Art der Freizeitgestaltung wecken. »In Zeiten des Mitgliedergliederschwundes wird es immer wichtiger, die Kinder und Jugendlichen direkt anzusprechen«, betonte Fachbereichsleiter Splittdorf.



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Artikel vom 30.06.2011 - 11.39 Uhr
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