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Nummer 3: Auch Joachim Reimertshofer will ins Schloss

Artikel vom 10.01.2012 - 22.04 Uhr

Nummer 3: Auch Joachim Reimertshofer will ins Schloss

Ober-Mörlen (en). Jetzt ist es offiziell – auch der rote Hut liegt im Ring: Joachim Reimertshofer will für die SPD Bürgermeister werden. Am Donnerstag letzter Woche wählten ihn die Mitglieder der SPD in Ober-Mörlen einstimmig zum Kandidaten für den Urnengang am 13. Mai.

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Will das Schloss wieder zum »roten Rathaus« machen: Joachim Reimertshofer (SPD). (Foto: pv)
Reimertshofer tritt zumindest gegen Jörg Wetzstein (CDU) und Jan Wölfl (FWG) an. Weitere Bewerbungen können durchaus noch folgen: Die Frist dafür endet 66 Tage vor der Wahl, in diesem Fall also am 8. März.

Die SPD hebt an ihrem Kandidaten sein Know-how als Rechtsanwalt und seine politische Erfahrung hervor – er sei ein »idealer Repräsentant« für die Gemeinde und werde sie noch attraktiver machen für die Einwohner, für Neubürger und für Unternehmen. Der Focus des 46-Jährigen mit 14-jährigem Sohn sei auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens und alle Altersgruppen gerichtet.

Vor allem anderen betont Reimertshofer die niedrige Ober-Mörler Pro-Kopf-Verschuldung von 228 Euro. Das solide Wirtschaften solle fortgesetzt werden, er sei aber auch bereit, »ein sozusagen örtliches Konjunkturprogramm aufzulegen«. Die Wirtschaftskrise müsse auch von den Gemeinden, aktiv betrieben werden. Er will durch »den Ausbau der Infrastruktur, der Freizeitmöglichkeiten und der sozialen Angebote die Lebensqualität hochhalten«.

Ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten, insbesondere für Langenhain-Ziegenberg, seien wichtig, die Gemeinde müsse entsprechende Flächen, auch im Ober-Mörler Ortskern, bereit stellen.

Die Vereine müssten »jede Unterstützung bekommen, die sie brauchen«, betont Reimertshofer, sie seien das wichtigste Element im Sozialgefüge der Gemeinde. Der Bau einer reinen Sporthalle als Ergänzung und Erweiterung gehöre dazu. Zusätzliche Angebote auf sportlicher und kultureller Ebene seien dadurch garantiert, die Kosten überschaubar und die Zinsen momentan rekordverdächtig niedrig. Der SPD-Kandidat: »Wenn wir die Halle nicht jetzt bauen, haben wir die letzte Chance auf Jahrzehnte vertan.«

Um den Finanzen weiterhin soliden Boden zu gewährleisten, müsse das Gewerbegebiet vermarktet werden. Innovative Ideen wie Dienstleistungszentren als Partner des örtlichen Handwerks spielten dabei eine entscheidende Rolle. Er wolle Kontakte nutzen und Gespräche führen, um die Attraktivität des Gewerbegebietes zu steigern.



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Artikel vom 10.01.2012 - 22.04 Uhr
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