Ober-Mörlen
(bd). Für den Gemeindekern wird zur Zeit in Zusammenarbeit mit der Firma Mociety aus Wiesbaden ein Verkehrskonzept entwickelt. Ein zentrales Areal ist dabei der Kirchplatz.
Mittags ruhig, abends dicht: der Kirchplatz an der Frankfurter Straße. Das Verkehrsschild hat seit einiger Zeit Schieflage. (Foto: Hausmanns)
Das Konzept befasse sich mit der Verkehrsführung und Parkraumbewirtschaftung, erklärte auf Anfrage René Salzmann vom Ordnungsamt.
Abends komme es gerade in der Frankfurter Straße im Bereich des Kirchplatzes zu chaotischen Verhältnissen im »ruhenden Verkehr«. Bedingt durch die Gaststätten in der Nähe werde hier wild geparkt, das störe Fußgänger und Fließverkehr. Die Fußgänger würden zu Slalomläufen gezwungen.
Für die Autofahrer auf der Frankfurter Straße sei die Sicht auf den Fußgängerüberweg allzu oft stark eingeschränkt.
Denn das Gebot, fünf Meter Abstand zum Zebrastreifen zu halten, werde kaum eingehalten. Salzmann: »Die Autos stehen bis zum Zebrastreifen. Der Durchgangsverkehr, erkennt den Überweg erst im letzten Moment.«
Abhilfe soll das Verkehrskonzept schaffen. Als Konsequenz ist gut denkbar, dass es mehr Kontrollen gibt, oder mehr Tempo-30-Zonen, um die Situation allgemein zu entschärfen. Nochmals Gemeindemitarbeiter Salzmann: »Das Tempolimit ist keine Schikane, sondern eine wohlüberlegte Vorsichtsmaßnahme. Die Gemeinde will mit zusätzlichen Tempo-30-Zonen und womöglich einem Blitzgerät mitten drin auch kein Geld verdienen, sondern die Verkehrssicherheit erhöhen.«