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A 5: Sieben Verletzte, hoher Schaden - Zeugen gesucht

Artikel vom 19.12.2011 - 19.36 Uhr

A 5: Sieben Verletzte, hoher Schaden - Zeugen gesucht

Ober-Mörlen (en). Zwei Menschen wurden schwer und fünf leicht verletzt bei einer Massenkarambolage, die sich am Sonntag um kurz vor 21 Uhr auf der A 5 zwei Kilometer vor der Raststätte Wetterau-Ost ereignete. Acht Fahrzeuge waren beteiligt, den Sachschaden beziffert die Autobahnpolizei auf 100 000 Euro. Zeugen werden gesucht.

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Nur noch Schrott: Die Front des mehrfach gerammten Wagens aus Aßlar. (Foto: Fritsch)
Nach dem Ermittlungsstand von Montagabend waren ein 44-jähriger Lkw-Fahrer aus Potsdam und ein Pkw-Lenker (21) aus Aßlar in Richtung Kassel unterwegs, der Laster auf der rechten, das Auto auf der mittleren Spur. Kurz vor der Raststätte prallten sie zusammen.

Aufgrund der widersprüchlichen Angaben der Beteiligten hatte die Polizei am Montag noch nicht geklärt, warum es zu dem Zusammenstoß gekommen war. Fest stand, dass der Pkw nach dem Anprall gegen die betonierte Mittelleitplanke geschleudert wurde und danach unbeleuchtet wieder auf der Mittelspur zum Stehen kam.

Ein dahinter kommender 29-Jähriger aus Mainz konnte noch ausweichen, geriet aber ins Schleudern und kam auf dem Standstreifen und der rechten Spur quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand. Ein 64-jähriger Autofahrer aus Meinerzhagen versuchte noch auszuweichen, streifte aber den Wagen des Mainzers.

Sekunden später krachte es auch auf der Mittelspur hinter dem Aßlarer. Eine junge Frau aus Dresden und ein 58-jähriger Spanier konnten gerade noch bremsen, doch von hinten rauschte ein 39-jähriger Autofahrer aus Lehrte heran und prallte gegen die drei stehenden Autos, wodurch der Wagen aus Aßlar auf die linke Spur geschleudert wurde. Wo ihn auch noch ein Autofahrer (54) aus der Schweiz rammte.

Für über zwei Stunden musste die komplette Autobahn in Richtung Norden gesperrt werden. Rettungsdienste (ein Notarztwagen, fünf Rettungswagen, und die Rosbacher Feuerwehr mit 25 Helfern), Polizei und Abschleppdienste hatten alle Hände voll zu tun.

Der schwer verletzte Aßlarer wurde ins Friedberger Krankenhaus eingeliefert, ebenfalls schwer verletzt wurde die 28-jährige Fahrerin aus Dresden, sie kam in die Uniklinik nach Gießen.

Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte die aufkommende Glätte bei der Unfallserie keine Rolle gespielt haben.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Butzbach, Telefon 06033/9930, zu melden.

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Artikel vom 19.12.2011 - 19.36 Uhr
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