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Viele Väter mit ihren Söhnen bei Modelleisenbahnbörse

Artikel vom 18.10.2011 - 12.55 Uhr

Viele Väter mit ihren Söhnen bei Modelleisenbahnbörse

Nidderau (aho). Zur 9. Modelleisenbahn- und Spielwarenbörse des Nidderauer Feld- und Kleinbahnvereins trafen sich 30 Aussteller im Bürgerhaus Ostheim. Zahlreiche Modellbahner, kostenbewusste Sammler oder Eltern mit Kindern – meist Väter mit ihren Söhnen – gingen fast andächtig an den Tischreihen entlang, um sich die Modell-Lokomotiven und Waggons anzusehen.

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Diese alte Güterlok hat der veranstaltende Nidderauer Feld- und Kleinbahnverein ausgestellt. Zahlreiche Interessierte, vielfach Väter mit ihren Kindern, schauen sich im Ostheimer Bürgerhaus um. (Fotos: Hofmann)
Aber auch nach gut erhaltenen Schienen, Häuschen, Bäumchen oder Schienenanlagen konnte man ausführlich suchen.

»Normalerweise bin ich rund um die Lahn unterwegs«, erklärte Peter Müller. Der Marburger saß, wie seine »Kolleginnen und Kollegen«, hinter seiner Tischreihe und wartete auf interessierte Käufer. Sonst kaufe und verkaufe er Bahnen, Schienenanlagen, Züge und Waggons.

Von der Börse im Ostheimer Bürgerhaus habe er im Internet erfahren. »Ich mache drei bis vier Ausstellungen im Jahr.« Aber nicht nur zum Verkaufen, sondern auch, um Stücke für seine eigene Sammlung zu finden. »Alle Loks oder Wagen müssen jedoch im Originalkarton sein«, ist seine Bedingung. Ohne Originalkarton will er gar nicht. »Auch ein umgebautes Modell kommt nicht in meine Sammlung.« Allerdings sammle er nur Lokomotiven und Waggons. »Landschaften gehen ins Geld«, sagt er mit zusammengezogenen Augenbrauen. »Die Loks sind das Billigste am Ganzen.«

Hans Pitzer kommt aus Erlenbach und gehört keinem Modelleisenbahn-Verein an. »So einen gibt es in unserem Ort nicht.« Er sammle Modelle der Größe »H0« oder »N«. Ein paar schöne Stücke für seine Eisenbahn hat er diesem Sonntag schon erworben. Sie stehen schon in seiner Ecke. »Hier kann man sich austauschen und Gleichgesinnte treffen«, lächelte er.

Der Vorsitzende des ausrichtenden Nidderauer Feld- und Kleinbahnvereins, Michael Franz, der die Veranstaltung mit »einer Handvoll« Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisierte, ist mit der Resonanz recht zufrieden. Man kenne sich unter den Ausstellern, und auch bei den Gästen sehe man die einen oder anderen immer wieder.



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Artikel vom 18.10.2011 - 12.55 Uhr
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