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Sanierung des Freizeitbads verzögert sich bis Frühjahr 2012

Artikel vom 07.07.2011 - 18.27 Uhr

Sanierung des Freizeitbads verzögert sich bis Frühjahr 2012

Nidderau (pm). Ständige Überraschungen tun sich bei der Gesamtsanierung des Freizeitbads Nidderau auf. Verschärfte Brandschutzauflagen, umfangreichere Arbeiten für die Statik, Lieferschwierigkeiten der Baustofffirmen und vor allem die Erkenntnis, dass die alten Baupläne für das Hallenbad aus den 70er-Jahren nicht mit der gebauten Realität übereinstimmen, stellen die Ingenieure und Techniker vom städtischen Fachdienst Hochbau vor immer neue Herausforderungen und erfordern detaillierte Untersuchungen.

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Noch längere Zeit als geplant ist das Freibad in Nidderau eine Baustelle. (Archivfoto: pe)
»Es sind so viele Sachen passiert, die absolut nicht einzukalkulieren waren, dass die Wiedereröffnung statt im Herbst diesen Jahres erst im Frühjahr 2012 erfolgen kann«, teilt Bürgermeister Gerhard Schultheiß mit.

Nach den aufwändigen Bohrpfahlarbeiten, die notwendig waren, weil das Hallenbad einst lediglich auf einer Schotterschicht über dem Schwemmsand der Nidderaue errichtet wurde, erfolgt seit Anfang Juni der Aushub der Baugrube für den Technikkeller auf über viereinhalb Meter Tiefe. Parallel wurden die Arbeiten für die neue Freibadumkleide aufgenommen. Grundleitungen und Sammelleitungen längs des Freibadbeckens, ein neuer Hauptsammelkanal und Schächte wurden verlegt.

Die Fertigstellung der Rohbauarbeiten erfolgt Mitte Oktober, geplant war Ende Juli. Ursache für die Bauzeitverzögerung sind nach Angaben von Bauingenieurin Susanne März vom städtischen Fachdienst Hochbau neben den umfangreichen Vorabmaßnahmen die verspätete Lieferung der Tiefbauschächte und Fertigteilwände.

»Es tut mir leid, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Aber es geht nun darum, noch gewissenhafter vorzugehen, um keine weiteren Überraschungen zu erleben. Am Ende werden wir aber ein attraktives Freizeitbad anbieten, das den Vergleich mit den umliegenden Schwimmbädern in keinster Weise scheuen muss«, bittet Bürgermeister Schultheiß um Geduld.

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Artikel vom 07.07.2011 - 18.27 Uhr
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