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Probleme beim Anbau ans Freizeitbad

Artikel vom 31.05.2011 - 18.21 Uhr

Probleme beim Anbau ans Freizeitbad

Nidderau (pm). Der Schutt des alten Eingangsbereichs ist schon lange weggeräumt, mittlerweile hat auch der mächtige Bagger mit der Ramme das Feld geräumt. In diesen Tagen kann mit dem Erdaushub begonnen werden. In nur 15 Wochen sollen dann Stahlbeton und Mauerwerk für den Anbau an das Freizeitbad hochgezogen werden.

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Fleißig gearbeitet wird bereits für den Anbau an das Freizeitbad. (Foto: pv)
Mit einer Investition von circa fünf Millionen Euro brutto erhält die Freizeiteinrichtung einen neuen Eingangsbereich mit Gastronomie und Eltern-Kind-Badebereich, großzügige Umkleiden und modernste Technik sowie im Freibadbereich ein neues Kinderplanschbecken. Die letzte von mehreren Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen soll trotz Verzögerungen im Spätherbst abgeschlossen sein.

Schwemmsand, Schotter und Schwimmbad: Diese Kombination bereitete den Ingenieuren erhebliche Probleme. Als das Hallenbad in den 1970er Jahren gebaut wurde, schütteten die Bauarbeiter einfach eine Schicht Schotter auf den aus Schwemmsand der Nidder bestehenden Boden und setzten die Schwimmhalle darauf. Diese einfache Vorgehensweise erfordert heute massive Korrekturen. Um maximale Standfestigkeit für den Technikkeller unter dem Neubau und die alte Schwimmhalle garantieren zu können, wurden an der Nahtstelle zwischen künftigem und bestehendem Gebäude Dutzende Stabilisatoren im Boden verankert.

Für die sogenannten VDW-Bohrpfähle (Vor-der-Wand-Pfähle) wurden bis zu neun Meter tiefe und 50 Zentimeter durchmessende Löcher gebohrt. In diese wurde ein Eisenträger gerammt, der nachträglich noch mit Beton umgossen wurde. Zusätzlich wurden nach Angaben von Badebetriebsleiter Harald Rühl noch mehrere Träger schräg unter die Schwimmhalle getrieben. Das in diesem Umfang nicht einkalkulierte Maßnahmenpaket hat den Baufortschritt um mehrere Wochen verzögert, teilte Bürgermeister Gerhard Schultheiß mit.

Nun sind Baugrube und Rohbau an der Reihe. Nach der öffentlichen Ausschreibung hat sich der Magistrat für den Bereich Baugrubensicherung für die Firma Feickert aus Weilburg entschieden. Die Ausführung des Rohbaus obliegt der Firma Kammerdiener aus Gersfeld in der Rhön.

Der Anbau für Eingang, Gastronomie und Eltern-Kind-Becken hat eine Größe von 40 mal 15 Metern. Die sich seitlich anschließenden Freibadumkleiden entstehen auf einer Fläche von 30 mal zwölf Metern.

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Artikel vom 31.05.2011 - 18.21 Uhr
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