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Offen für die Überraschungen des Lebens

Artikel vom 05.07.2010 - 18.35 Uhr

Offen für die Überraschungen des Lebens

Nidderau. »Ein Jahrgang, der uns viel Freude bereitet hat.« Mit diesen Worten charakterisierte Schulleiterin Bianca Gardé die 105 Schülerinnen und Schüler, die ihre mittlere Schullaufbahn mit Abschlüssen unterschiedlicher Güte an der Bertha-von-Suttner-Schule erfolgreich beendet haben.
Schüler und Lehrer sind hier gemeinsam auf der Bühne bei der akademischen Abschlussfeier der Bertha-von-Suttner-Schule in der Ku
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Schüler und Lehrer sind hier gemeinsam auf der Bühne bei der akademischen Abschlussfeier der Bertha-von-Suttner-Schule in der KuS Heldenbergen. (Foto: pv)
44 von ihnen gelang der Sprung zur Oberstufenreife mit einem gymnasialen Abschluss, weitere 31 Jugendliche können einen Realschulabschluss mit gymnasialer Eignung vorweisen, 20 Teenager der Integrierten Gesamtschule haben sich die Zugangsberechtigung zur Fachoberschule erarbeitet.

Dass die Mädchen ihren männlichen Altersgenossen bei den schulischen Leistungen um eine Nasenlänge voraus sind, zeigte sich auch im Abschlussjahrgang. Mit einem Notendurchschnitt von 1,3 hat Verena Gühne bei den Gymnasialklassen das beste Ergebnis erreicht, Christoph Rueß aus dem Realschulzweig belegte mit 1,5 den zweiten Platz im Rennen der Besten.

Offenheit und Neugierde auf das, was kommt, sei wichtig auf dem neuen Weg, empfahl die Schulleiterin den jungen Leuten in ihrer Abschiedsrede, des Weiteren die Bereitschaft, positive wie auch negative Überraschungen des Lebens zu akzeptieren und ihnen flexibel, selbstbewusst und entschlossen zu begegnen. Sie sei sicher, dass die Zeit an der Bertha-von-Suttner-Schule ihnen das dafür notwendige Rüstzeug mitgegeben habe.

Nicht in Lethargie zu verfallen, dazu rief Schönecks Oberbürgermeister Ludger Stüve die jungen Leute auf. Hinausgehen, sich aus der Abhängigkeit befreien, ein selbstbestimmtes Leben anstreben, das sollte das nächste Ziel der Absolventen auf ihrem weiteren Weg sein. Die Möglichkeiten seien nicht schlecht, so der Bürgermeister, das Rhein-Main-Gebiet mit seiner strukturreichen Wirtschafts- und Bildungslandschaft biete eine Vielzahl von Angeboten, das eigene Leben aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.

Hindernisse seien dazu da, sie zu überwinden, forderte er die Jugendlichen auf, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. »Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen«, zitierte er zum Abschluss seiner Grußrede ein Goethewort.

Auf eine rasante Reise rund um die Welt schickten die Absolventen im Anschluss an den akademischen Teil der Feier das Publikum und besonders ihre Lehrer, die bisweilen kräftig durch den Kakao gezogen wurden. Durch Asien, Nord- und Südamerika, Afrika und schließlich Europa ging es mit einfallsreichen Musik-, Tanz-, Schauspiel- und Showeinlagen und einem bunten Mitmachprogramm, das die fünf Abschlussklassen in wochenlanger Arbeit vorbereitet hatten und mit dem sie bis Mitternacht Eltern und Mitschüler in der Heldenbergener Kultur- und Sporthalle unterhielten.

Mit Discorhythmen bis spät in die Nacht feierten im Anschluss an das Bühnenprogramm die Schulabgänger sich selbst und das Setzen eines wichtigen Meilensteins auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

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Artikel vom 05.07.2010 - 18.35 Uhr
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