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Bestnoten für »AGO Nidderau«

Artikel vom 13.07.2010 - 11.30 Uhr

Bestnoten für »AGO Nidderau«

Nidderau (aho). Bereits am 10. Mai wurde das Seniorenzentrum »AGO Nidderau« vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft. »Wir mussten mit der Meldung warten, bis sie ins Internet gestellt war«, so Heimleiterin Fouke Neuendorff-Dailly. Jetzt konnte sie dafür aber mit Bestnoten aufwarten. Bei einem landesweiten Notendurchschnitt von »1,6« errichte das AGO Nidderau in der Gesamtbewertung die Note 1,1.
Auch AGO-Bewohner Hans Braun (M.) ist mit dem Seniorenzentrum zufrieden, hier mit Pflegedienstleiter Christoph Speda (l.) und He
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Auch AGO-Bewohner Hans Braun (M.) ist mit dem Seniorenzentrum zufrieden, hier mit Pflegedienstleiter Christoph Speda (l.) und Heimleiterin Frouke Neuendorff-Dailly. (Foto: Hofmann)
Einmal jährlich müssen sich Pflege- und Senioreneinrichtungen einer solchen unangemeldeten Prüfung unterziehen. Vier Prüfer kümmerten sich an diesem 10. Mai den ganzen Tag lang unter anderem minutiös - mit dem Einverständnis der Angehörigen - um den körperlichen Zustand von 16 AGO-Bewohnern, befragten sie nach ihrem Wohlbefinden und glichen die Pflegedokumentationen ab. Zudem wurde die Einrichtung in den Qualitätsbereichen »Pflege und medizinische Versorgung«, »Umgang mit demenzkranken Bewohnern«, »Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung« sowie »Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene« unter die Lupe genommen.

Wie genau die Mitarbeiter des MDK ihre Arbeit nahmen, werde deutlich, wenn man sich die Kriterien der Qualitätsbereiche anschaue, so Neuendorff-Dailly: So werde beispielsweise unter dem Punkt »Pflege und medizinische Versorgung« genau geprüft, ob die Medikamentenversorgung den ärztlichen Anordnungen entspreche. Im Qualitätsbereich »Umgang mit demenzkranken Bewohnern« habe der MDK nach Kriterien wie »Wird bei Bewohnern mit Demenz die Biografie des Heimbewohners beachtet und bei der Tagesgestaltung berücksichtigt?« gefragt. »Das ist ein bedeutendes Kriterium, um Menschen mit Demenz angemessen und im Bezug auf ihre Persönlichkeit im Alltag zu begleiten«, erläuterte Neuendorff-Dailly. Wichtig seien auch Fragen nach der Freundlichkeit und Höflichkeit der Mitarbeiter gewesen, oder ob sich die Mitarbeiter ausreichend Zeit für die Bewohner nähmen.

52 Pflegestellen werden von 110 Personen besetzt, die sich um 152 Heimplätze - darunter 28 betreute Wohnungen - kümmern. Das gehe nur mit engagiertem hauptamtlichem Personal, aber auch mit einsatzfreudigen Honorar- und ehrenamtlichen Kräften, so Neuendorff-Dailly.

»Für die Mitarbeiter des Hauses ist dieses Ergebnis eine sehr schöne Bestätigung ihrer täglich geleisteten Arbeit«, freute sich die Leiterin. Doch wirklich gezweifelt habe man im Seniorenzentrum AGO Nidderau nie an der Qualität der eigenen Arbeit. »Dennoch ist die Freude über dieses Ergebnis groß«, sagen Neuendorff-Dailly und der neue Pflegedienstleiter Christoph Speda abschließend.

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Artikel vom 13.07.2010 - 11.30 Uhr
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