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Bertha-von-Suttner-Schüler pressen süßen Most

Artikel vom 28.09.2011 - 11.00 Uhr

Bertha-von-Suttner-Schüler pressen süßen Most

Nidderau. Das spätsommerliche Wetter und eine reiche Apfelernte bescherten den Schülerinnen und Schülern der Bertha-von-Suttner-Schule einen Pausengenuss der besonderen Art: Kostenlos schenkten die Mitglieder des Wahlpflichtkurses »Umweltlernen« in den beiden großen Pausen frischen, selbst gekelterten Apfelmost aus.

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Die zerkleinerten Äpfel müssen zunächst gepresst werden.
Die am Vortag durchgeführte Ernteaktion im schuleigenen Obstgarten hatte das stolze Ergebnis von drei Zentnern Äpfeln erbracht, nun hieß der Arbeitsauftrag: Früchteverwertung.

Für die Verwertung organisierten die Jugendlichen einen Muser zum Zerkleinern der Äpfel sowie eine Keltereimaschine, mit deren Hilfe der Saft aus der Maische gepresst wurde. Schon bald ließen sich Schüler und Lehrer die bernsteinfarbene Köstlichkeit schmecken und verteidigten ihre Becher standhaft gegen die Wespen, die der Duft des gehäckselten Obstes ebenfalls scharenweise an den Kelterstand gelockt hatte.

Insgesamt erbrachten die drei Zentner Äpfel 60 Liter süßen Apfelmostes, der reißenden Absatz fand: »Viel besser als normaler Apfelsaft«, so die einhellige Meinung auf dem Pausenhof. Vor ungefähr 20 Jahren wurden rund 50 hochstämmige Obstbäume an der Schule gepflanzt, nun sind die ersten von ihnen im so genannten Vollertrag und mit reichlich Äpfeln behangen. Eine gute Gelegenheit also für die Schülerinnen und Schüler des in diesem Schuljahr erstmals angebotenen Wahlpflichtkurses »Umweltlernen«, sich mit der Keltereitechnik vertraut zu machen.

Weil es an Obst auch in den kommenden Jahren nicht mangeln wird und der erste Testlauf mit dem selbst produzierten Saft so erfolgreich verlief, ist langfristig die Anschaffung einer eigenen Keltereimaschine geplant.

Wie es bei den Profis zugeht, erfuhren die 20 Jugendlichen des von Martin Suchatzki geleiteten Kurses bei einer Besichtigung in einer Bruchköbeler Kelterei. Nach der Kostprobe des dort industriell gefertigten Süßen stellten sie fest, dass ihr eigenes Produkt vom Vormittag den Vergleich nicht zu scheuen brauchte und mindestens – wenn nicht fast genauso gut – schmeckte. Susanne Falk /pv

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Artikel vom 28.09.2011 - 11.00 Uhr
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