Nidderau. Von A wie Akrobatik bis Z wie Zoologie reichte die bunte Palette der Vorführungen und Angebote, mit der die Bertha-von-Suttner-Schule ihren Tag der offenen Tür gestaltete. Neben Informationen zum Schulprofil, Abschlüssen und Übergängen präsentierten sich die Fachbereiche mit einem Querschnitt ihrer Unterrichtsergebnisse und luden kleine und große Besucher ein zum Staunen, Mitmachen und Ausprobieren.
Hier gibt es allerlei Technik zu bewundern beim Tag der offenen Tür der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau. (Foto: pv)
So zeigten die Profilklassen in Sport, Sprachen, musikalischer und künstlerischer Gestaltung ihr Können, in der Biologie konnte man mithilfe des Kameramikroskops dem Bachflohkrebs auf Augenhöhe zuzwinkern, Experimente zu Luft und Elektrizität führten in physikalische Phänomene ein, und die Jungs von der Elektronik-AG verblüfften mit telekommunikativen Späßen.
Durch den Computerraum schnappten kleine Roboter mit einprogrammierter Greiffunktion nach Bällen und Fersen, und bei der »Mathematik zum Anfassen« faszinierten selbst konstruierte geometrische Körper, die nach dem Eintauchen in Seifenlauge zu transparenten Kunstwerken aus Licht und Wasser wurden und kurze Zeit später in einer filigranen Mini-Explosion schillernder Seifentröpfchen zerbarsten. Neunt- und Zehnklässler standen als Schul- Guides bereit, interessierte Besucher durch die Räumlichkeiten zu führen, in der Aula informierten Hausaufgabenhilfe, Drogenprävention, Schulseelsorge und die Schulsozialarbeit über ihre unterrichtsergänzenden Angebote.
Mit Waffeln, Hotdogs und allerlei anderen süßen und deftigen Verlockungen buhlten Kochkurs, einzelne Klassen und der Elternbeirat mit seinem Kuchenbüfett um den Appetit der Besucher, und dass die Schule mit Spaß und Action auch nachmittags etwas zu bieten hat, davon zeugten die temporeichen Vorführungen der Tischkicker- und der Waveboard-AG.
Über diese lebendige Vielfalt staunten auch Schönecks Bürgermeister Ludger Stüve, Nidderaus Erste Stadträtin Monika Sperzel, Bernd Reuter, Bürgermeister von Heldenbergen a. D. und ehemaliger Stadtrat von Nidderau, inzwischen als Ruheständler im Kulturbetrieb tätig. Angetan von Kreativität und Qualität der dargebotenen Unterrichtsergebnisse zeigte sich auch Vizelandrat Günter Frenz, der sich unter Führung von Schulleiterin Bianca Gardé auf einem Rundgang ein Bild vom Leistungsstand und den Angeboten der Schule verschaffte.
Und als Motivationsverstärker für alle Mitglieder der Schulgemeinde, die mit Engagement und Leidenschaft in ihrem Lehr- und Lernbetrieb verhaftet sind, hatte der Schuldezernent des Kreises auch ein besonderes Bonbon parat: Für dringend notwendige Renovierungsarbeiten an der Bertha-von-Suttner-Schule soll noch in diesem Jahr der Startschuss fallen.