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NABU-Umweltwerkstatt feiert hohe Auszeichnung

Artikel vom 23.08.2010 - 14.00 Uhr

NABU-Umweltwerkstatt feiert hohe Auszeichnung

Niddatal-Assenheim (udo). Die NABU-Umweltwerkstatt feierte am Freitag im alten Rathaus eine hohe Auszeichnung. Ihr war Anfang Juli von der deutschen UNESCO-Kommission der Titel »Offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung« verliehen.
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Ein Blick ins Publikum bei der Feier der Umweltwerkstatt.
Dies wurde beim Empfang mit Grußworten gefeiert. Es ist die erste Auszeichnung dieser Art, die in den Wetteraukreis ging. Große Schautafeln informierten über die Tätigkeitsbereiche der Umweltwerkstatt, so die Umweltbildung für die Region, die Naturerlebnisse für Kinder und Jugendliche sowie das Umweltmobil.

22 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren bestanden die Qualifikation fürs Zertifikat »Zukunftsbotschafter«: Moritz Groth, Maxim Lange, Maylea Lange, Jannik Schirmer, Lutz Kremer, Karla Kremer, Lennart Heinze, Felix Nawrath, Moritz Nawrath, Raisa Grommet-Dunova, Pauline Kaps, Emil Fraenkler, Paul Fraenkler, Luisa Keil, Alena Keil, Abby Bartick, Ruth Saltzwedel, Sahra Geist, Ann-Kathrin Menzel, Torben Stursberg, Lisan Heinze und Carolin Kallenbach.

Die neuen »Zukunftsbotschafter« wurden in den zweiwöchigen Ferienspielen der Umweltwerkstatt unter anderem auf die Bereiche Klima und Energie, Landwirtschaft und Ernährung, Wasser und Flussgewässer sowie Biodiversität und Freizeit vorbereitet. Im Bildungsprojekt »Zukunftsbotschafter« werden nach den Grundsätzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in auf die Zielgruppen abgestimmten Maßnahmen komplexe Nachhaltigkeitsthemen behandelt. Ziel der Ausbildung ist die Multiplikation in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppierungen.

Beim Empfang wies Umweltwerkstatt-Chef Frank Uwe Pfuhl darauf hin, dass die Verleihung der UNESCO-Auszeichnung in Gelsenkirchen stattfand. Neue Konzepte in der Umweltbildung seien notwendig, da die Leute zwar oft viel zum Thema wüssten, aber nicht danach handelten und ihr Wissen nicht weitergäben. Die Umwelterziehung sei auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Die Wetterau sei durch besonders hohe Artenvielfalt ausgezeichnet. Angeboten würden Vorträge und Seminare, Ferienspiele und Projektwochen.

Markus Schneider grüßte für die Sparkasse Oberhessen. Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel schloss sich für den Magistrat und die kommunalen Gremien an und hob die ehrenamtlichen Leistungen der Umweltwerkstatt hervor.

Auch NABU-Kreischef Jürgen Faust dankte. Insbesondere würdigte er den Einsatz von Frank Uwe Pfuhl. Alfred Leiß aus Kefenrod von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz lobte die neuen von der Umweltwerkstatt begangenen Wege. Sie sei ein Leuchtturm für die Wetterau und darüber hinaus.

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Artikel vom 23.08.2010 - 14.00 Uhr
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