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Modellflugbörse in Kaichen gut besucht

Artikel vom 09.03.2010 - 09.00 Uhr

Modellflugbörse in Kaichen gut besucht

Niddatal-Kaichen (udo). Wenn keine Flugtage am Römerbrunnen anstehen, bilden die beiden Tauschbörsen der Modellfluggruppe im Frühjahr und im Herbst die Höhepunkte im Jahreslauf. Beide Märkte werden von Gästen aus ganz Hessen und Franken besucht.
Die Toni-Clark-Piper auf der Bühne sorgt für bewundernde Blicke.
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Die Toni-Clark-Piper auf der Bühne sorgt für bewundernde Blicke.
Die Vorsitzenden Eckhard Schmidberger und Franz Kern beobachteten am Sonntagvormittag zwischen 10 und 11 Uhr den größten Besucherandrang.

Mehrere Besucher nutzten die Möglichkeit, ihre großräumigen Exponate auf dem Areal vor dem Bürgerhaus in bitterer Kälte, doch publikumswirksam auszustellen. Innen drängten sich die Gäste durch die engen Gänge. Die Ausstellung in Kaichen besteht seit nunmehr 20 Jahren und hat in dieser Zeit ihr Stammpublikum gefunden. »Die Modellschau ist klein, hat aber ihren eigenen Reiz, da in der Region kaum Händler vorhanden sind«, sagte Schmidberger. So sei der Umsatz stets mehr als zufriedenstellend. Ein Dauergast komme regelmäßig zweimal im Jahr aus Bielefeld angereist, weil er wisse, dass er in Kaichen auf »das richtige Publikum trifft«.

Dicht gedrängt ziehen die Besucher durch das Bürgerhaus.	 (Fotos: udo)
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Dicht gedrängt ziehen die Besucher durch das Bürgerhaus. (Fotos: udo)


Beeindruckend stand eine große Toni-Clark-Piper auf der Bühne. Blicke zog dort auch die Extra Giles 300 L für über 300 Euro auf sich. Ein Hangsegler-Jet von Eismann mit einer Spannweite von 190 Zentimetern sowie die Ferrero ASW 22 von Graupner (Spannweite 250 Zentimeter) gehörten ebenfalls zu den Highlights. Zudem konnten Pläne, Bausätze und Ersatzteile erworben werden.

Außer der Herbstbörse plant die Modellfluggruppe für dieses Jahr keine größeren Veranstaltungen mehr. Im Verlauf des Jahres soll jedoch der Platz am Römerbrunnen in Ordnung gebracht werden. Die 80 Mitglieder der Modellfluggruppe sind häufig bei Flugtagen in ganz Deutschland unterwegs und haben sogar Weltmeister in ihren Reihen: Stephan Völker ist einer der Besten beim Steuern der Turbinen-Jets. Zusammen mit Matthias Hocke und Michael Reitz fliegt er im Deutschen Nationalteam mit und wurde im vergangenen Jahr in Israel mit der Mannschaft Weltmeister.

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Artikel vom 09.03.2010 - 09.00 Uhr
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