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An der »Weed« wird wieder die Fröhlichkeit gewürdigt

Artikel vom 17.08.2010 - 14.00 Uhr

An der »Weed« wird wieder die Fröhlichkeit gewürdigt

Niddatal-Kaichen (udo). Das Straßenfest des Fußballclubs Kaichen (FCK) ist Jahr für Jahr das bestimmende Ereignis im sommerlichen Dorfgeschehen. Dominierten am Samstagabend flotte Musik und kulinarische Genüsse, stand am Sonntag der Festgottesdienst unter Mitgestaltung der Gesangvereine Einigkeit und Eintracht samt dem Frühschoppen im Mittelpunkt. Dazu spielte der Musikzug Niddatal.
Viel Musik beim Straßenfest: Jan Otto Weber dirigiert die Eintracht.
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Viel Musik beim Straßenfest: Jan Otto Weber dirigiert die Eintracht.
Am Sonntagvormittag lobten die Veranstalter den Andrang am Vortag, der trotz des Ernteeinsatzes zustande gekommen sei. Dank des großen Zeltes, das den Dorfplatz »Weed« überspannte, setzten die heranziehenden Regenwolken niemanden in Furcht. Bis in den Frühschoppen hinein hatten die Fußballer dann auch Glück mit dem Wetter.

FCK-Chef Dietmar Hartmann freute sich am Sonntag beim Aufräumen, dass gerade das Jubiläumsstraßenfest im 20. Jahr so hervorragend verlief. Vor dem alten Amtshaus und längs der anderen Gebäude am historischen Dorfplatz waren die verschiedenen Stände aufgebaut. Spielausschuss-Chef Edmund Kliem war an beiden Tagen am Buchenholzgrill tätig.

Im Festgottesdienst sangen die Männer der Eintracht zusammen mit dem Männergesangverein Einigkeit unter dessen Leiter Volker Bernhart »Wohin soll ich mich wenden?« aus Schuberts Deutscher Messe. Die Einigkeit ließ das Spiritual »My lord, what a morning« mit einem Solo von Stefan Koschorr folgen, die Eintracht unter Vizedirigent Jan Otto Weber den südafrikanischen Gospel-Klassiker »Siyahamba«.

Pfarrerin Rita Mick-Solle wandte sich der Frage zu, ob Christen Grund zu lachen hätten. Die Antwort lautete »Ja«: Zunächst wurden vier und zum Ausklang zwei weitere Strophen von Paul Gerhardts »Geh aus, mein Herz, und suche Freud« gemeinsam angestimmt. Der freudige Psalm 96 über das dem Herrn zu singende Lied wurde im Wechsel vorgetragen. Grundlage der Predigt war ein Vers über das fröhliche Herz, das dem Leib wohl tut. Lachen, Jubel und Freude seien die tragende Melodie der Bibel. Der Mensch benötige Distanz zu sich selbst und zu vielen oft schwierigen Lebenssituationen. Diesen Abstand ermögliche der Humor.

Mit einem heiteren Kanon ging der Gottesdienst dem Ende entgegen. Anschließend spielten die Musikzüge zum Frühschoppen auf.

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Artikel vom 17.08.2010 - 14.00 Uhr
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