Artikel vom
11.01.2008 - 18.16 Uhr
Nidda – Flächenmäßig größer als Kassel
Gelegen am Rande des Vogelsberges ist die Stadt Nidda mit ihren 18
Stadtteilen und rund 20 000 Einwohnern ein Mittelzentrum der Region.
Sie ist eine der flächenmäßig größten Gemeinden Hessens und rangiert mi
ihren 118 Quadratkilometern noch vor der Stadt Kassel. Die Großgemeinde
setzt sich aus folgenden Stadtteilen zusammen: Bad Salzhausen,
Borsdorf, Eichelsdorf, Fauerbach, Geiß-Nidda, Harb, Kohden, Michelnau,
Nidda, Ober-Lais, Ober-Schmitten, Ober-Widdersheim, Schwickartshausen,
Stornfels, Ulfa, Unter-Schmitten, Unter-Widdersheim und Wallernhausen.
© Stadt Nidda
Nidda ist Amtsgerichtssitz (im Schloss), Finanzamtssitz und besitzt ein Schulzentrum mit allen Schultypen. Die Fußgängerzone in der Mühlstraße mit Schiefer geschindeltem Häuserensemble lädt zum Bummeln ein. Sie beginnt am stimmungsvollen Marktplatz, der mit einladender Gastronomie aufwartet, und endet an der idyllischen alten Mühltorbrücke mit Nidda-Wehr und restauriertem Wasserrad.
Der Johanniterturm, das älteste Bauwerk der Stadt, ist der Rest einer Kirche die erstmals 1187 in einer Schenkungsurkunde der Grafen Berthold von Nidda an die Johanniter erwähnt wird. Sehenswert ist auch die evangelische Saalkirche »Zum heiligen Geist«, die 1615/16 im Renaissance-Stil erbaut wurde. Der Stadtteil Bad Salzhausen bietet viel Sehenswertes und Erlebenswertes mit seinem Sole-Bewegungsbad aus heilenden Quellen.
Ein reges Vereinsleben hat Nidda ebenso zu bieten wie kulturelle Highlights (»Nidda literarisch«) und ein gut markiertes Rad- und
Wanderwegenetz. Stadtbibliothek, Freibad, Hallenbad, Recyclinghof Sozialstation, Spielmobil, Kino, Altenclubs, Heimatmuseum sind weitere Bausteine, die die Stadt attraktiv machen.
Nidda ist gut zu erreichen. Der Bahnhof ist Haltepunkt für die Züge, die zwischen Gießen und Gelnhausen verkehren. Weiter fahren Züge zwischen Friedberg und Nidda. Die nächste Autobahn (A 45) ist 15 Minuten entfernt und ohne weitere Ortsdurchfahrt zu erreichen.