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In »Inglourious Basterds« im brennenden Kino erschossen

Artikel vom 22.04.2010 - 16.00 Uhr

In »Inglourious Basterds« im brennenden Kino erschossen

Nidda. Misel Maticeviç hat ihn in »Hangtime« blutig geschlagen, Eli Roth schießt ihn in »Inglourious Basterds« in einem brennenden Kino zusammen. Dennoch erfreut sich Andreas Grusinski bester Gesundheit und bester Laune, wenn er davon erzählt. »Es geht nichts über Action-Filme«, schwärmt der 25-Jährige, »ob Polizist, Feuerwehrmann oder Cowboy - da kannst du einfach alles spielen.«
Auf dem Weg zum Filmstar: Andreas Grusinski.	(Foto: pv)
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Auf dem Weg zum Filmstar: Andreas Grusinski. (Foto: pv)
Grusinski, der viele Jahre in Kohden gelebt hat, ist nicht nur ein aufstrebender Jungschauspieler, sondern bereits ein erfahrener Stuntman - wenn es das Script verlangt, geht er mit dem Kopf durch die Wand oder steigt bei Tempo 120 aus dem Auto.

Geboren im russischen Smolensk, kam Grusinski 1990 mit seiner Familie in die Wetterau. Seit dem sechsten Jahr treibt ihn ein Berufswunsch um: Schauspieler. »Seit ich einen Film mit Jean-Claude van Damme gesehen habe - »der erst ab 18 Jahren zugelassen war“, schmunzelt er. „Ich wollte so werden wie er. Wobei ich heute weiß, dass er eher ein guter Performer als ein Schauspieler ist.“

Immerhin animierten ihn die Filme seines Ex-Vorbilds zum Kampfsport. Karate und Kickboxen lernte er bei Oliver Storck im KKBC Hungen. Grusinski hat nicht nur den Schwarzen Gürtel, sondern war auch mehrmals Internationaler Deutscher Meister und holte 2004 den World Cup. »Van Damme ist nur Vize-Europameister«, kann sich Rusinski einen kecken Seitenhieb nicht verkneifen.

Dieses Rüstzeug verhalf ihm zum Einstieg ins Geschäft der Kaskadeure, nachdem er das Gymnasium in Nidda nach der 12. Klasse verließ. Nach einem Workshop wurde er prompt für »Alarm für Cobra 11« verpflichtet, erhielt für anderthalb Jahre die erste Rolle der Stunt-Show im »Movie Park« Bottrop. Es folgten weitere Einsätze in »Attentat auf den Papst« und im »Baader-Meinhof-Komplex«, wo er gleich anfangs unter die Polizei-Schlagstöcke geriet.

Dann bestand er die Aufnahmeprüfung beim Deutschen Zentrum für Schauspiel und Film von Arved Birnbaum in Köln, lernt dort seit zwei Jahren alles, was zum Schauspielberuf gehört. »Inklusive Theater. Wobei mir der Film leichter fällt.« In Köln hat Andreas Grusinski eine Wohnung genommen, ist aber am Wochenende meist bei der Freundin in Aulendiebach.



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Artikel vom 22.04.2010 - 16.00 Uhr
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