Hahn wies in seiner Pressemitteilung auf die »dramatische Situation« der öffentlichen Haushalte hin. »Der aktuelle Haushalt des Landes Hessens weist ein Defizit von 3,4 Milliarden Euro auf. Zudem ist Hessen mit rund 39 Milliarden Euro verschuldet. Es ist unsere Verpflichtung gegenüber künftigen Generationen, deren Schuldenlast nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Zum Sparen gibt es keine Alternative«, bekräftigte der Justizminister.
Alle Strukturentscheidungen in der hessischen Justizlandschaft sollen bis zum 31. Dezember 2011 umgesetzt werden. Spätestens dann müssen sich die Gegner der Schließung endgültig mit einem Nidda ohne Amtsgericht abfinden. Ramona Schindler, Personalratsvorsitzende des Amtsgerichts: »Wir haben gekämpft und doch verloren.«