Keine Abenteuerlust, sondern Wirken im Auftrag Gottes
Dass Mission keine Einbahnstraße ist, bewies der Gottesdienst am Sonntag mit 100 Besuchern. Der philippinische Pastor Antonio Ibarra kam nach Deutschland, um seine hier lebenden Landsleute für den christlichen Glauben zu gewinnen. In Frankfurt, Köln, Berlin, Gießen und Nürnberg sind internationale Gemeinden entstanden. »Ich bin ein Produkt von Mission«, so Ibarra. Zuerst habe Gott ihm aufs Herz gelegt, für Europa zu beten, und danach, hier Gemeinden zu gründen.
Gekommen war auch Matthias Lübke, ein ehemaliger Gambacher, der zurzeit ein Studium an der Akademie für Weltmission in Korntal absolviert und im Herbst wieder nach Südafrika geht. Er berichtete, dass 40 Prozent der Weltbevölkerung noch nichts vom Evangelium gehört hätten, geschweige denn eine Bibel in ihrer Sprache besäßen. Und auch Christian Sewerin wollte das Jubiläum nicht verpassen - der ehemalige Mitarbeiter der Chrischona-Gemeinde Gambach war die letzten sieben Jahre als Gemeindepastor in Windhuk/Namibia tätig.