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Fest und Schauübung beim »Tag der Feuerwehr«

Artikel vom 11.08.2011 - 12.01 Uhr

Fest und Schauübung beim »Tag der Feuerwehr«

Münzenberg-Gambach (pm). Von etlichen Zuschauern und Feuerwehrleuten bestaunt, war das »Löschunterstützungsfahrzeug 60« der Frankfurter Berufsfeuerwehr Hauptakteur der Feuerwehrschau.

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Nach getaner Arbeit wird am Bürgerplatz gefeiert. (Fotos: pv)
Zelte und Pavillons auf dem Bürgerplatz kündeten schon am Vormittag vom bevorstehenden Fest. Doch bevor gefeiert werden konnte, stand noch eine Übung an. Gegen 14 Uhr heulten die Sirenen auf und riefen die Brandschützer auf den Plan.

Der Gambacher Wehrführer Alexander Weber hatte die Übung auf dem Betriebsgelände der Spedition Löhwing ausgearbeitet. Etliche Zuschauer hatten sich auf dem angrenzenden Radweg eingefunden, um das Geschehen aus sicherem Abstand zu verfolgen.

Die Feuerwehren aus Gambach und Münzenberg rückten als erste an, um die »Brandbekämpfung« und »Menschenrettung« anzugehen. Das Szenario: Hilferufe aus dem Werkstattgebäude deuteten auf einen schweren Unfall hin, während aus dem Gebäude dicke Rauchschwaden waberten. Zudem drohte ein Großtank mit 30 000 Litern Dieselkraftstoff zu explodieren. Hinzu kam ein Unfall im Silo eines Sattelzugs: Ein verletzter und ohnmächtiger Arbeiter musste schnellstens gerettet werden.

Die Feuerwehren aus Eberstadt, Ober-Hörgern und Trais-Münzenberg bekämpften den Brand, während die Wehren aus Rockenberg und Oppershofen die Wasserversorgung aus der nahen Wetter übernommen hatten. Dazu wurde von der Griedeler Wehr eine Schlauchbrücke über die B 488 gelegt. Der Verkehr musste dafür kurz angehalten werden. Knapp war es, als ein Tieflader die Schlauchbrücke passieren wollte und die Konstruktion touchierte.

Die Wehr aus Ober-Bessingen bei Lich war für die Rettung des Verletzten aus dem Bauch des Sattelschleppers zuständig. Für die Kühlung der Dieseltankanlage war das »LUF 60« herbei geordert worden, das von der Feuerwehr Kirch-Göns mit dem nötigen Wasser versorgt wurde. Michael Glock, Gambacher Feuerwehrmann und bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt beschäftigt, steuerte das Löschgefährt aus der Ferne. Mit Hilfe eines großen Ventilators kann das »LUF 60« einen Wasserschwall 60 Meter weit werfen. Die Zuschauer, darunter Stadtverordnetenvorsteher Manfred Tschertner, Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß, Erster Stadtrat Gernot Heck, die Gambacher Ortsvorsteherin Gabi Sickel und der Inhaber des Übungsobjektes, Birger Löhwing, waren sichtlich beeindruckt. Erinnerungen an den Einsatz vor 22 Jahren wurden wach, als sieben Sattel-Silozüge ein Raub der Flammen wurden. Nach einer Stunde waren die Arbeiten erledigt und die Einsatzstelle abgebaut.



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Artikel vom 11.08.2011 - 12.01 Uhr
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