Von Zug in Lollar erfasst: Toter noch nicht identifiziert
Lollar/Gießen (js). »Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor.« Oberstaatsanwältin Ute Sehlbach-Schellenberg nahm am Freitag zum Stand der Ermittlungen ihrer Behörde hinsichtlich des Todes eines bisher Unbekannten Stellung.
Der Mann war am Donnerstagvormittag in Höhe des Lollarer Bahnhofs von einem Regional-Express erfasst worden. Noch nicht geklärt sei die Identität des Toten. Das Ergebnis einer DNA-Analyse müsse noch abgewartet werden. Soweit die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft.
Offen ist weiterhin, woher das Geld in fünfstelliger Höhe stammt, das bei dem Toten gefunden wurde. In einer Tasche waren 500-Euro-Scheine gefunden worden. Bisher ist davon auszugehen, dass nur der Lokführer beobachtet hat, wie die bisher unbekannter Person auf die Gleise des Lollarer Bahnhofs lief und, so muss man annehmen, Suizid begangen hat.