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Lollar ist wieder Teil des Dorferneuerungsprogramms

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Artikel vom 10.10.2012 - 14.34 Uhr

Lollar ist wieder Teil des Dorferneuerungsprogramms

Lollar (khn). Die Stadt Lollar erhält am Dienstag, 23. Oktober, einen Bescheid vom Land, den Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek im Gespräch mit dieser Zeitung »ein tolles Pfund nennt«. Grund für die Freude: Staatssekretär Steffen Saebisch übergibt den Anerkennungsbescheid als Förderschwerpunkt im Dorferneuerungsprogramm.

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Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek kündigte an, Lollar sei wieder Teil des Dorferneuerungsprogramms. (Foto: Archiv)
Das Besondere: War dieses Förderprogramm in der Vergangenheit lediglich für einen Stadt- oder Ortsteil gedacht, sollen nun auch die übrigen mit ins Boot geholt werden. Lollar ist die erste Stadt im Kreis, in der dieses neue Konzept umgesetzt wird. »Kompliment ans Land«, sagt Wieczorek, »dass es die Anregung der Bürgermeister aufgenommen und umgesetzt hat«.

Wie Wieczorek gegenüber dieser Zeitung sagt, hätte die Stadt mit dem Dorferneuerungsprogramm für Ruttershausen, das noch drei Jahre läuft, gute Erfahrungen gemacht. Der Stadtteil habe sich in den vergangenen sechs Jahren gut entwickelt – vor allem im Bereich der energetischen Sanierung. Das erhofft sich die Verwaltung nun auch für Odenhausen, Salzböden und die Kernstadt.

Wenn der Bescheid aus Wiesbaden vorliegt, sollen zuerst Arbeitskreise in den jeweiligen Stadtteilen gegründet werden. »Die erarbeiten dann Vorschläge, was mit den Fördermitteln umgesetzt werden soll«, sagt der Behördenchef. Diese würden dann politisch von den Parlamentariern bewertet und dann an die Landesregierung weitergeleitet. Insgesamt erhält Lollar 750 000 Euro als Grundförderung von der Landesregierung. Das klingt erstmal wenig für neun Jahre. Interessant für die Stadt ist aber das Zusatzbudget, das für einzelne Projekte angefordert werden kann und sich nach deren Priorität richtet.

Neben öffentlichen können auch private Projekte gefördert werden. »Das richtet sich vor allem an Häuslebesitzer, die ihre Immobilie energetisch sanieren wollen.« Wieczorek könnte sich für die Stadt vorstellen, dass öffentliche Gebäude wie zum Beispiel die alte Schule in Odenhausen umgebaut werden könnten. »Dort könnte ein Dorfladen entstehen«, sagt er. Dafür sei aber Bürgerbeteiligung in den Arbeitskreisen gefordert. »Die Politik hält sich da bewusst im Hintergrund.«

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Artikel vom 10.10.2012 - 14.34 Uhr
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