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03.03.2010 - 17.00 Uhr
Lollar: Kataster der Sitzbänke und Standorte in Arbeit
Lollar (vh). Beschlüsse im eigentlichen Sinn wurden in der Sitzung des Ortsbeirats Lollar nicht gefasst, die am Dienstagabend unter der Leitung von Ortsvorsteher Claus Gutschwager (SPD) im Gemeinschaftsraum des Bürgerhauses stattfand. Die Ortsbeiratsmitglieder nahmen den Entwurf des Haushaltsplanes 2010 der Stadt Lollar einstimmig zur Kenntnis.
Informiert wurde über den aktuellen Stand der Erfüllung mehrerer »Wünsche« des Ortsbeirats. Ermittelt worden seien vom städtischen Bauamt inzwischen die Kosten für die Sanierung der Stützmauer Bergstraße/Ostpreußenstraße, hieß es, und Mittel im Haushaltsplan vorgesehen. Die Hoffnung auf Zuschüsse aus dem Bund-/Länder-Städtebauförderungsprogramm »Die soziale Stadt« habe sich bedauerlicherweise zerschlagen. »Aufgemöbelt« worden sei von Mitarbeitern des Bauhofs das Geländer entlang der Lumdastraße. Der Ortsbeirat hatte Entrostung und Neuanstrich empfohlen. Noch in Bearbeitung sei das »Bänke-Kataster« der Stadt Lollar, in dem nicht nur marode Sitzbänke erfasst, sondern auch neue Standorte von Bänken vorgeschlagen werden sollen. Für das Aufstellen eines Fahrradständers vor dem Selbstbewirtschaftungsraum am Bürgerhaus Lollar werden zurzeit Angebote eingeholt, wurde mitgeteilt.
Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek sagte im Zusammenhang mit der beabsichtigten Anschaffung neuer Tische und Bänke für die Gemeinschaftshäuser im Stadtgebiet, sei sei der Meinung, dass es sich nicht lohne, im Vorfeld die alten Tische im Bürgerhaus aufzuarbeiten. Beschwerden hatte es wegen schadhafter Tischkanten gegeben, die in der Vergangenheit offenbar einigen Winterpullovern zugesetzt hätten.
Vor der Metzgerei Schnaut in der Bahnhofstraße seien Halteverbotsschilder aufgestellt worden, hieß es weiter, die von Kraftfahrern aber häufig nicht beachtet werden. Bußgeldbescheide seien bereits ergangen. Künftig solle vermehrt kontrolliert werden.
Zum Radwegenetz sagte der Ortsvorsteher, er vermisse an der Einmündung der Bahnhofstraße noch ein Hinweisschild. Entweder solle ein zusätzlicher Pfosten aufgestellt oder das Schild an einem vorhandenen Laternenpfosten befestigt werden. Der Bürgermeister sicherte zu, den Standort in Augenschein nehmen.
Zunehmend würden Fußgänger auf Bürgersteigen von Fahrradfahrern gefährdet, wurde beklagt. Die städtischen Hilfspolizisten sollten wachsam bleiben. Gutschwager merkte an, er finde das Schild mit dem Hinweis auf den Selbstbewirtschaftungsraum an der Ecke Lumdastraße/Jahnstraße zu klein. Auswärtige Inter-essenten, die sich dem Selbstbewirtschaftungsraum vom Holzmühler Weg her nähern, entdeckten auch nicht immer auf Anhieb die auf dem Vorplatz des Rathauses und des Bürgerhauses montierte Beschilderung. Wenn nötig, müsse in beiden Fällen nachgebessert werden.
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