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Kaiserwetter lockte Tausende zum Schmaadleckermarkt nach Lollar

Artikel vom 05.09.2010 - 20.36 Uhr

Kaiserwetter lockte Tausende zum Schmaadleckermarkt nach Lollar

Lollar (vh). Kaiserwetter mit leichter Eintrübung machte den Besucheransturm des neunten Lollarer Schmaadleckermarktes am Sonntag nahezu perfekt: Menschen, Marktstände, Attraktionen von der Gießener Straße ab Lumdabrücke bis hinauf zum alten Bahnübergang an der Marburger Straße.
Luftballonfiguren zogen besonders die Jüngsten in ihren Bann.
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Luftballonfiguren zogen besonders die Jüngsten in ihren Bann.
Auch viele Privat- und Geschäftsleute sowie die Gastronomie machten mit und stellten ihre Hinterhöfe und andere Nischen als gemütliche Plauder- und Partyecken zur Verfügung - so wie Harald Käs aus der Marburger Straße 33, wo die populäre Gruppe »KORK« zu einer Mundartparty eingeladen hatte.

Am Vorabend des Schmaadleckermarkts hatten der Sportverein »Eintracht« 1920 Lollar und der Carnevalverein »Germania« 03 auf dem Schulhof der Grundschule in Lollar einen Dämmerschoppen mit Fassanstich organisiert. Dem eigentlichen Marktgeschehen am Sonntagmorgen ging ein Gottesdienst auf der Marktbühne voran, den die »Marktgemeinde« mit Pfarrerin Petra Assmann-Daum feierte.

Anschließend erfolgte die Markteröffnung durch Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek und Ulrich Schwarz, der damit auch sein Debüt als neuer »Schmaadlecker« gab. Traditionell spielte dann zunächst der Fanfarenzug »Zauberklang« aus Gießen, bevor es die ersten Marktbesucher zu dem vielfältigen Angebot an über 120 Ständen zog.

Über den Sonntag verteilt waren es Tausende, die entlang der Marktstraße flanierten, sich von musikalischen Darbietungen wie »KORK«, der CBES-Bigband, verschiedenen Tänzen vom Carnevalsverein Lollar und der Jugend-Volkstanzgruppe Salzböden oder dem Zauberer Michael O. begeistern ließen.

Kulinarische Angebote gab es allerorten. Neben denen der professionellen Gastronomie waren auch Vereine im Einsatz, so der Kegelverein »Gut Holz« Lollar mit Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Etliche Vereine und Institutionen nutzten auch die günstige Gelegenheit zur Eigenwerbung. Zuvorderst die Freiwillige Feuerwehr Lollar, die mit zweirädrigen Akku betriebenen Laufrädern (Segways) zu Kontrollfahrten unterwegs war, die Funktion von Feuerlöschern von Kindern ausprobieren oder die Kleinen im Mini-Feuerwehrauto über die Marktstraße fahren ließ. Ein Glücksrad für kleine Gewinne hatten beispielsweise die DLRG-Ortsgruppe Lollar und der Verein der Freunde und Förderer des Hallenbads Lollar/Staufenberg aufgestellt.

Kinder und Jugendliche konnten auswählen zwischen Riesenrutsche, Haarstyling, Karussellfahren, Kinderschminken, Zauberei, Graffiti, Sandberg oder Kegelbahn.

Fotos: www.giessener-allgemeine.de

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Artikel vom 05.09.2010 - 20.36 Uhr
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