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Fernwärme fürs Lollarer Neubaugebiet

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Artikel vom 18.09.2014 - 12.56 Uhr

Fernwärme fürs Lollarer Neubaugebiet

Lollar (vh). Alternative Energien und keine Klage dagegen – das scheint dieser Tage fast unmöglich. Bei Windkraft ist sie fast obligatorisch. Es geht aber auch im Kleinformat, wie man Dienstagabend zur Sitzung des Bauausschusses im Lollarer Bürgerhaus sehen konnte.

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Das Blockheizkraftwerk soll im Nordwesten des Neubaugebietes »Lumdaniederung« gebaut werden und soll das Areal sowie den darüber liegenden Bereich mit der Friedrich-Ebert-Straße und der Bergstraße mit Fernwärme versorgen. Links unten zu sehen ist das Seniorenheim am Grünen Weg, die Casa Reha.
© Manfred Henss
In der Lumdaniederung entlang der Daubringer Straße, wo gegenwärtig ein Baugebiet mit großstädtischem Ausmaß erschlossen wird, bedurfte es zwingend einer zeitgemäßen Versorgung mit Wärme.

Fernwärme ist für ein Neubaugebiet dieser Größenordnung heutzutage die mutmaßlich intelligenteste Lösung. An der nordwestlichen Ecke des Baugebiets, an der Ecke Fasanenweg/Bahndamm, ist ein Blockheizkraftwerk geplant, das neben dem Neubaugebiet auch den hangaufwärtigen Bereich mit der Friedrich-Ebert-Straße und Bergstraße versorgen soll. Ein Anlieger des Fasanenwegs hatte per Rechtsanwalt seine Bedenken betreffs zu erwartender Lärmimmission zum Ausdruck gebracht.

Gutachten zu Lärmprognosen

Mathias Wolf vom Planungsbüro Fischer erläuterte die einfache Änderung des Bebauungsplans, die besagt, dass ein Blockheizkraftwerk dort entstehen dürfe. Im Zuge der Anhörung der Träger öffentlicher Belange sei auch ein Gutachten erstellt worden, dessen Lärmprognose für den ausgewählten Kraftwerkstyp und seine Bauweise deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten für ein allgemeines Wohngebiet lägen, sagte Wolf.

Den vorgesehenen Kraftwerkstandort bezeichnete der Städteplaner als »strategischen Punkt«. Das Blockheizkraftwerk trage zum Klimaschutz bei. Ausschuss-Vorsitzender Hartmut Bierau stellte klar, damit hätten sich die Bedenken des Anliegers erledigt. Der Ausschuss stimmte geschlossen für die einfache Änderung des Bebauungsplans. Das Einverständnis der Stadtverordneten am 25. September vorausgesetzt, könnte das Blockheizkraftwerk zeitnah gebaut werden.

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