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16.08.2010 - 14.00 Uhr
Autofreies Lumdatal: 20 Kilometer abgasfreie Landstraßen am 22. August
Lollar/Rabenau (mb). Für den zehnten »Autofreien Sonntag im Lumdatal« am 22. August sind von den veranstaltenden Kommunen Lollar, Staufenberg, Allendorf/Lumda und Rabenau 20 Kilometer Landesstraße ohne Abgase und Verkehrslärm versprochen.
Die Strecke zwischen Lollar und Rabenau-Kesselbach ist von 9 bis 18 Uhr für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Das gilt auch und besonders für landwirtschaftliche Fahrzeuge auf dem Abschnitt der Landesstraße 3146 zwischen Mainzlar und Londorf. Darauf machen die Stadt- und Gemeindeverwaltungen ausdrücklich aufmerksam. Eine Überquerung der Landesstraße ist neun Stunden lang auch von den einmündenden Feldwegen her nicht möglich. Die Landwirte sind gebeten, ihre Erntearbeiten entsprechend einzuteilen. Eine Querungsstelle wird, auch für Rettungsfahrzeuge, wie in den Vorjahren wieder in der Stadtmitte von Allendorf/Lumda eingerichtet.
Geöffnet sind 20 Kilometer Landesstraße am »Autofreien Sonntag im Lumdatal« zwischen Lollar, der »Vitalen Mitte« der Stadt Staufenberg, Mainzlar, Treis, Allendorf/Lumda, Londorf und Kesselbach für Fahrradfahrer, Inline-Skater, Wanderer, Kutschenfahrer, Reiter, Kinderwagen und die Benutzer des einen oder anderen originellen Fahrzeugs, das nicht von Motorkraft angetrieben wird.
Besonderheiten des zehnten »Autofreien Sonntags im Lumdatal« wurden bei einem Pressegespräch im Londorfer Burggarten von den Amtsleitern Benjamin Weitzel (Lollar), Peter Berger (Staufenberg), Harald Wallenfels (Allendorf/Lumda) und Jürgen Kuhl (Rabenau) vorgestellt. Treffpunkt in Lollar ist wieder der Bereich Lumdastraße/Schur. Dort wird von 11 bis 17 Uhr ein Kletterberg aufgestellt sein, den Jugendpflegerin Stefanie Müller und Streetworker (aufsuchende Jugendarbeit) Siegfried Derr betreuen.
Die »Vitale Mitte« von Staufenberg wird teilweise zum Start- und Landeplatz für Hubschrauber-Rundflüge über dem Lumdatal. Nahe dem Jugendzentrum »Stadtmitte« ist wieder die größte Fahrrad-Waschanlage in Hessen vorzufinden, an der die Burschenschaft »Frohsinn« Mainzlar im Einsatz ist.
Die Freiwillige Feuerwehr Mainzlar verzichtet vor allem wegen der Bauarbeiten am zentralen Feuerwehrgerätehaus diesmal ausnahmsweise auf die gewohnte Ausstellung von Fahrzeugen.
In Treis wird zu »Mach’ mal Pause - im Bermuda-Dreieck!«, dem »besonderen Stopp«, eingeladen. Die befreundete Nachbarschaft in der Hauptstraße 11, 13, 16 und 18 (»Schon so mancher ist erst am frühen Morgen wieder heimgekehrt - daher der Name«) bietet leckere Steaks und Würstchen vom Grill, gezapftes Pils und andere Getränke zu zivilen Preisen an. Auch ein Überraschungsgetränk steht auf der Karte.
Für gemütliches Ambiente und musikalische Unterhaltung wird ebenfalls gesorgt. Auf die Kinder wartet die eine und andere Überraschung. Kurzum: Die Gastfreundschaft im »Bermuda-Dreieck« soll anstecken und zum Verweilen einladen.
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